{"id":313,"date":"2017-11-25T00:45:52","date_gmt":"2017-11-24T23:45:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/?page_id=313"},"modified":"2026-04-25T11:34:30","modified_gmt":"2026-04-25T09:34:30","slug":"sprache","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/sprache\/","title":{"rendered":"Sprachentwicklung"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Die Phasen der sprachlichen Entwicklung bis zum 6. Lebensjahr<\/h3>\n<div id=\"attachment_791\" style=\"width: 50px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/entwuebersichtfenster.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-791\" class=\"wp-image-791 size-full\" src=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/buttonentwuebersicht.jpg\" alt=\"zur Tabelle Entwicklungs\u00fcbersicht\" width=\"50\" height=\"57\" srcset=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/buttonentwuebersicht.jpg 50w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/buttonentwuebersicht-27x31.jpg 27w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/buttonentwuebersicht-33x38.jpg 33w\" sizes=\"auto, (max-width: 50px) 100vw, 50px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-791\" class=\"wp-caption-text\">zur Tabelle Entwicklungs- \u00fcbersich<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Wichtige Vorbemerkung:<\/strong><\/span> Die Sprachentwicklung eines jeden Kindes verl\u00e4uft individuell. Kein Kind wird die folgenden Phasen exakt wie vorgegeben durchlaufen, denn es handelt sich bei den Altersangaben umDurchschnittswerte, nicht um Normen. Manchmal wird das Kind vielleicht kleine Pausen in der sprachlichen Entwicklung einlegen, z.B. wenn es gerade sehr intensiv mit einem anderen Entwicklungsbereich besch\u00e4ftigt ist (Laufen lernen). Zu anderen Zeiten macht es dann wieder ganze &#8220;Spr\u00fcnge&#8221; und lernt in kurzer Zeit sehr viel. Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo sprechen; es nutzt niemandem, wenn man das Kind st\u00e4ndig an anderen Kindern misst und vergleicht. Man sollte sich vom Kind f\u00fchren lassen und es auf keinen Fall dr\u00e4ngen &#8211; es besteht ein wichtiger Unterschied zwischen &#8220;f\u00f6rdern&#8221; und &#8220;fordern&#8221;! In diesem Sinne sind auch die folgenden allgemeinen Hinweise zur Sprachf\u00f6rderung und die kleinen Tipps in den einzelnen Phasentabellen zu verstehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_707\" style=\"width: 89px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/products-page\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-707\" class=\"wp-image-707 size-full\" src=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen.gif\" alt=\"Nutzungsrechte im Shop erwerben\" width=\"89\" height=\"81\" srcset=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen.gif 89w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen-31x28.gif 31w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen-38x35.gif 38w\" sizes=\"auto, (max-width: 89px) 100vw, 89px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-707\" class=\"wp-caption-text\">Nutzungsrechte f\u00fcr diesen Artikel im Shop erwerben<\/p><\/div>\n<p>Manchmal allerdings verl\u00e4uft die Sprachentwicklung tats\u00e4chlich verz\u00f6gert und es besteht die Gefahr, dass das Kind zu weit zur\u00fcck f\u00e4llt und dadurch Probleme mit seinen Spielkameraden oder sp\u00e4ter in der Schule, aber auch mit seinem Selbstwertgef\u00fchl bekommt. Daher ist es wichtig, dass Eltern\/ Erzieher mit dem normalen Ablauf der Entwicklung vertraut sind, um m\u00f6gliche Schwierigkeiten fr\u00fch erkennen zu k\u00f6nnen. Zu diesem Zweck k\u00f6nnen die folgenden Tabellen genutzt werden. M\u00f6gliche Alarmzeichen f\u00fcr Probleme mit der Sprachentwicklung sind <span style=\"color: #ff00ff;\">in dieser Farbe hervorgehoben<\/span>. Nat\u00fcrlich liegt nicht in jedem Fall des Auftretens dieser Alarmzeichen eine <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#SEV\">Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung oder gar -St\u00f6rung <\/a>vor, aber die rechtzeitige Abkl\u00e4rung der Auff\u00e4lligkeiten ist dennoch wichtig. Je j\u00fcnger das Kind ist, wenn die Auff\u00e4lligkeiten beobachtet und abgekl\u00e4rt werden, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es durch gezielte Hilfen &#8211; was nicht immer eine logop\u00e4dische Behandlung bedeuten muss &#8211; aufholt und die Sprachentwicklung doch noch erfolgreich bew\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>Die Links bei den genannten Sprachst\u00f6rungen weisen auf <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen\/\">meine Seite zum Pr\u00fcfungswissen Sprachst\u00f6rungen<\/a>. M\u00f6glicherweise sind die dort zu findenden Erl\u00e4uterungen auch f\u00fcr Leser dieser Seite interessant.<\/p>\n<h3>&nbsp;<br \/>\n<span style=\"color: #8080aa;\">Sprachentwicklungsf\u00f6rderliche Verhaltensweisen<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">\n<p>Ein Kind kann nur dann selbst sprechen lernen, wenn die Menschen in seiner unmittelbaren Lebenswelt st\u00e4ndig liebevoll mit ihm in sprachlichen Kontakt treten und es an ihrer sprachlichen Welt teilnehmen lassen. Kein Kind lernt sprechen, indem man es t\u00e4glich der Einfachheit halber stundenlang vor den Fernseher setzt! Obwohl es dort auch Sprache h\u00f6ren w\u00fcrde, h\u00e4tte es keine Gelegenheit, mit den Sprechern in emotionalen Kontakt zu treten, sich mit ihnen auszutauschen und nachzufragen. Auch k\u00f6nnen sich Fernsehsendungen nicht dem augenblicklichen Sprachniveau des Kindes anpassen und bieten daher nicht die geeignete Sprachanregung f\u00fcr Kleinkinder. Eltern hingegen passen sich intuitiv den vorhandenen sprachlichen F\u00e4higkeiten ihres Nachwuchses an, indem sie beispielsweise einem zweij\u00e4hrigen Kind gegen\u00fcber in der Regel keine komplexen Satzkonstruktionen oder Fremdw\u00f6rter verwenden. Aber sogar noch bevor das Kind \u00fcberhaupt zu sprechen beginnt, wissen Eltern (bzw. alle Erwachsenen und sogar \u00e4ltere Kinder) <strong><span style=\"color: #8080aa;\">intuitiv<\/span><\/strong>, wie sie die Sprachentwicklung ihres Kindes am besten unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. So spricht man normalerweise v\u00f6llig automatisch<strong><span style=\"color: #8080aa;\"> h\u00f6her und langsamer<\/span><\/strong> mit Babys als mit Erwachsenen, weil Babys hohe T\u00f6ne besser wahrnehmen k\u00f6nnen als tiefe. Au\u00dferdem macht man nach einer Frage an das Baby eine kleine <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Pause<\/strong><\/span>, so, als ob man bereits eine Antwort des Kindes erwarten w\u00fcrde. Damit f\u00f6rdert man ihre Sprechfreude, denn sie werden zu einer Reaktion ermutigt (die oft auch als Brabbeln bereits erfolgt) und lernen, wie man miteinander ein Gespr\u00e4ch f\u00fchrt. Nat\u00fcrlich wird auch mit Babys in m\u00f6glichst<span style=\"color: #8080aa;\"><strong> einfachen S\u00e4tzen<\/strong> <\/span>gesprochen, wobei die besonders wichtigen Teile des Satzes entweder besonders <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>betont oder wiederholt<\/strong><\/span> werden. Dies erm\u00f6glicht es Babys, die Grundstruktur des Satzbaus und die Abgrenzungen der W\u00f6rter untereinander wahrzunehmen, so dass es schon eine Menge \u00fcber Sprache wei\u00df, wenn es das erste Wort spricht. All diese sprachentwicklungsunterst\u00fctzenden Verhaltensweisen wenden wir an, wenn wir mit Babys in Kontakt treten, ohne dass uns je jemand darauf hinweisen musste, wie man am f\u00f6rderlichsten mit Babys spricht &#8211; offenbar handelt es sich um instinktives, angeborenes Verhalten.<\/p>\n<p>Wenn die Kleinkinder dann selbst zu sprechen beginnen, k\u00f6nnen noch einige weitere Hinweise im Gespr\u00e4ch mit den Kleinen ber\u00fccksichtigt werden, die haupts\u00e4chlich die Sprechfreude, den Mitteilungsdrang und die Neugier von Kindern f\u00f6rdern. Zu diesen Verhaltenstips (die aber ebenfalls die meisten Menschen intuitiv ber\u00fccksichtigen) geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein anregendes <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Sprachvorbild<\/strong><\/span> f\u00fcr das Kind zu sein, indem gerne und viel \u00fcber die Welt, den Alltag, Gedanken, Gef\u00fchle und Phantasien gesprochen, erz\u00e4hlt und diskutiert wird, wobei das Kind einbezogen wird. Ein lebendiges Sprachvorbild regt das Kind sehr zur Nachahmung an und es wird gern an den Gespr\u00e4chen teilnehmen und sich selbst mitteilen wollen.<\/li>\n<li>Dem Kind immer die Wahl lassen, ob es etwas sagen m\u00f6chte oder nicht. <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Keinesfalls sollte Sprechen durch Druck<\/strong><\/span> erzwungen werden (&#8220;Jetzt sag doch Tante Erna, was das ist!&#8221;). Das Allerwichtigste ist, dass das Kind die Freude am Sprechen bewahrt, was unm\u00f6glich ist, wenn es anderen st\u00e4ndig etwas beweisen soll.<\/li>\n<li>Dem Kind geduldig <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>zuh\u00f6ren<\/strong><\/span>, so dass es sich ernst genommen f\u00fchlt und den Eindruck bekommt, dass es wichtig ist, was es denkt und sagt und dass es Erfolg hat mit seinen Mitteilungsabsichten. Es f\u00e4llt nicht immer leicht, abzuwarten, bis das Kind mit seinen Erkl\u00e4rungen endlich zum Punkt kommt, aber es lernt eben sprechen eben nur durch &#8211; sprechen!<\/li>\n<li>Auch mit \u00c4u\u00dferungen des Kindes ganz normal umgehen, die noch fehlerhaft sind und das Kind <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>auf keinen Fall zum Nachsprechen der richtigen Formulierung oder zum Wiederholen seiner \u00c4u\u00dferung auffordern<\/strong><\/span>. Das Kind muss Zutrauen in seine sprachlichen F\u00e4higkeiten gewinnen und das gelingt nicht, wenn es st\u00e4ndig auf seine Unzul\u00e4nglichkeit hingewiesen wird, wobei ja der Inhalt seiner Mitteilungen automatisch an Bedeutung verliert. Bereits das Lallen und Brabbeln der ganz Kleinen sollte von ihren Bezugspersonen freudig aufgegriffen werden, so dass das Kind merkt, dass seine Bem\u00fchungen anerkannt werden und dass das, was es \u00e4u\u00dfert, eine Bedeutung f\u00fcr seine Umwelt hat.<\/li>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Blickkontakt<\/strong><\/span> zum Kind aufnehmen. Zum einen signalisiert dieser Interesse an dem, was das Kind zu sagen hat und stellt eine emotionale Verbindung zwischen zwei Menschen her. Au\u00dferdem braucht das kleine Kind auch noch den Blick auf den Mundbereich des Gegen\u00fcbers, von dem es sich die richtigen Lippen- und Mundpositionen f\u00fcr eine richtige Aussprache abgucken kann (schon Babys beobachten ganz besonders aufmerksam die M\u00fcnder von sprechenden Personen).<\/li>\n<li>F\u00fcr die Sprachf\u00f6rderung von besonderer Bedeutung ist das Verfahren des <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>korrigierenden Feedback<\/strong><\/span>, das von Sprachtherapeuten systematisch angewendet , aber auch von Eltern oft bereits unbewusst beim Sprechen mit ihrem Kleinkind eingesetzt wird. Hierbei werden die unvollkommenen oder fehlerhaften \u00c4u\u00dferungen des Kindes unmittelbar nach Ende seiner Mitteilung vom Erwachsenen als Fortf\u00fchrung des Dialogs in korrekter Form wiederholt. Das Kind kommt auf diese Weise nicht in die Verlegenheit, direkt auf seine sprachlichen Schw\u00e4chen hingewiesen zu werden, sondern h\u00f6rt einfach noch einmal die richtige Form seiner \u00c4u\u00dferung. Au\u00dferdem bekommt es den Eindruck, dass sein Gespr\u00e4chspartner ihm zugeh\u00f6rt hat und an der Weiterf\u00fchrung des Dialogs interessiert ist.<br \/>\n<strong>Beispiele f\u00fcr das korrigierende Feedback:<br \/>\n<\/strong>*auf <strong>Lautebene<\/strong>: &#8220;<em>Das ist meine <strong>D<\/strong>abel.&#8221; &#8211; &#8220;Ja, und ich habe auch eine <strong>G<\/strong>abel.<\/em>&#8221;<br \/>\n*auf <strong>Bedeutungsebene<\/strong>: &#8220;<em>Das <strong>Ding<\/strong> da.&#8221; &#8211; &#8220;Du meinst die <strong>Ampel<\/strong>.<\/em>&#8221;<br \/>\n*auf <strong>grammatikalischer Ebene<\/strong>: &#8220;<em>Weh <strong>getut<\/strong>!&#8221; &#8211; &#8220;Wo hast du dir denn <strong>wehgetan<\/strong>?<\/em>&#8221;<br \/>\nDie Wiederholung des Erwachsenen sollte nicht k\u00fcnstlich erscheinen, sondern beil\u00e4ufig erfolgen und durch weitere spontane \u00c4u\u00dferungen erg\u00e4nzt werden. Auch sollen nat\u00fcrlich nicht permanent alle nicht korrekten kindlichen \u00c4u\u00dferungen korrigierend wiederholt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neben diesen f\u00f6rderlichen sprachlichen Verhaltensweisen sollten noch<span style=\"color: #8080aa;\"><strong> einige Dinge beachtet werden, die im Umgang mit sprachlernenden Kindern vermieden werden sollten<\/strong><\/span> (besonders, falls ein Kind schon sprachliche Auff\u00e4lligkeiten aufweist), um seine Sprechfreude nicht zu bremsen oder es unn\u00f6tig zu verunsichern. Oft werden solche Verhaltensweisen in dem Glauben angewendet, dass sie dem Kind helfen, sich richtig auszudr\u00fccken, was aber wie gesagt nicht der Fall ist, weil das Kind nur das Gef\u00fchl vermittelt bekommt, dass es den Anspr\u00fcchen nie gen\u00fcgen kann:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Mitteilungsversuche des Kindes <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>nicht kritisieren<\/strong><\/span> oder ihm gar Strafe androhen, wenn es sich nicht mehr M\u00fche gibt.<\/li>\n<li>Das Kind <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>nicht korrigieren oder nachsprechen lassen<\/strong><\/span>. Die einzige sinnvolle M\u00f6glichkeit der indirekten Korrektur stellt die oben beschriebene des korrigierenden Feedback dar.<\/li>\n<li>Das Kind <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>nicht darin unterweisen wollen, wie es zu sprechen habe<\/strong><\/span>, wie etwa durch Kommentare wie &#8220;sprich langsam&#8221; oder &#8220;denk erst nach, bevor du sprichst&#8221;. Sprechen ist ein weitgehend unbewusst ablaufender Vorgang, in den von Laien keinesfalls eingegriffen werden sollte.<\/li>\n<li>Mit dem Kind <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>nicht in der Babysprache reden<\/strong><\/span>. Damit ist gemeint, dass der Erwachsene vollst\u00e4ndig und richtig sprechen soll, wenn auch in einfachen S\u00e4tzen. Kinder bringen in einer bestimmten Entwicklungsphase h\u00e4ufig Wortneusch\u00f6pfungen hervor wie &#8220;Nana&#8221; f\u00fcr alles Essbare oder benutzen Ger\u00e4uschimitationen als Bezeichnung wie etwa &#8220;wauwau&#8221; f\u00fcr alle Vierbeiner. Andere Begriffe wie &#8220;ata gehen&#8221; f\u00fcr den Spaziergang oder &#8220;heia&#8221; f\u00fcr schlafen hingegen stammen meistens von den Erwachsenen im Umfeld des Kindes, die die Babysprache einfach niedlich finden. Richtiger w\u00e4re es aber, die eigenwilligen Ausdr\u00fccke des Kindes zwar freudig anzunehmen, aber selbst immer die richtigen Bezeichnungen zu verwenden, damit auch das Kind sie bald lernen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">Geburt bis 3 Monate<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">\n<p>Zwar kann das Baby in seinem ersten Lebensjahr noch nicht sprechen, aber es erwirbt schon die grundlegenden F\u00e4higkeiten, die es brauchen wird, um das Sprechen und die Kommunikation in seinen kommenden Lebensjahren zu erlernen. Es macht viele notwendige Erfahrungen mit der Sprache in seiner Umgebung und mit der Funktionsweise seiner Sprechorgane. Diese Phase wird bis zu den ersten richtigen Worten des Kindes als<strong><span style=\"color: #8080aa;\"> vorsprachliche Entwicklungsphase<\/span> <\/strong>bezeichnet.<\/p>\n<p>In den ersten drei Monaten muss sich das Baby erst an sein neues Leben au\u00dferhalb des Mutterleibs gew\u00f6hnen und ist daher noch nicht so zugewandt und nur kurzzeitig aufmerksam. Es verschl\u00e4ft ja auch noch einen gro\u00dfen Teil des Tages.<br \/>\nImmerhin erf\u00fcllt es aber bereits die wichtigste Voraussetzung zum Sprechenlernen: es kann <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>h\u00f6ren<\/strong><\/span>, und das sogar schon vor der Geburt.<br \/>\nAu\u00dferdem bevorzugt es menschliche Laute und Sprache gegen\u00fcber allen anderen Ger\u00e4uschen in seiner Umgebung, h\u00f6rt aufmerksam zu und beobachtet schon fasziniert die Mundbewegungen seines Gegen\u00fcbers.<br \/>\n\u00dcber das <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Schreien<\/strong><\/span> tritt es intensiv mit seiner Umwelt in Kontakt und trainiert dabei auch seinen Stimmapparat. Mit der Zeit verdeutlicht sich dem Baby der Zusammenhang zwischen seinem Schreien und der darauffolgenden Reaktionen seiner Mitmenschen: es \u00fcbt sich in der fr\u00fchesten <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Kommunikation<\/strong><\/span>, indem es seine Bed\u00fcrfnisse laut und deutlich \u00e4u\u00dfert und Abhilfe erwartet.<\/p>\n<p>Bald wei\u00df es, dass Mama oder Papa kommen, wenn es sie braucht. Es bekommt bereits das Gef\u00fchl, etwas in seiner Umgebung bewirken zu k\u00f6nnen &#8211; eine sehr wichtige Erfahrung, sowohl f\u00fcr die Sprach- als auch f\u00fcr die Entwicklung des Selbstkonzepts.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><em>Weil das Baby ohne einen Erwachsenen sehr hilflos ist, muss es von Anfang an die Erfahrung machen, dass es seine Bed\u00fcrfnisse \u00e4u\u00dfern und dann damit rechnen kann, dass ihm geholfen wird. Der Zusammenhang zwischen dem eigenen Verhalten und der Reaktion der Umwelt sowie das Gef\u00fchl der Selbstwirksamkeit k\u00f6nnen sich nur einstellen, wenn zuverl\u00e4ssig auf das Schreien des Babys reagiert wird. Dies zeigt dem Baby nicht nur, wie Kommunikation funktioniert, sondern es festigt auch sein Vertrauen in seine Bezugspersonen, was wichtig f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/eltern-kind-beziehung\/\">Bindung<\/a> ist.<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><em>Babys nehmen Sprache von Geburt an auf &#8211; daher ist es wichtig, von Anfang an mit ihnen in sprachlichen Kontakt zu treten, statt aus der Annahme heraus, dass es &#8220;sowieso nichts versteht&#8221;, zu schweigen. Von Anfang an wirkt sich die sprachliche Begleitung vieler Handlungen, T\u00e4tigkeiten und Gef\u00fchls\u00e4u\u00dferungen positiv auf die Sprachentwicklung aus!<\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">3 bis 6 Monate<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">Etwa ab dem dritten Monat ist das Baby schon wesentlicher wacher und wendet sich seiner Umgebung aufmerksamer und ausdauernder zu.<br \/>\nEs l\u00e4chelt jetzt bewusst das sogenannte &#8220;<span style=\"color: #8080aa;\"><strong>soziale L\u00e4cheln<\/strong><\/span>&#8220;, reagiert also freundlich auf menschliche Gesichter. Au\u00dferdem kann es sich nun differenzierter \u00e4u\u00dfern, es schreit nicht mehr ausschlie\u00dflich, sondern kann sich auch \u00fcber gurren, quietschen, lallen, juchzen und brabbeln mitteilen. Wenn seine Umwelt erfreut auf diesen Fortschritt reagiert, kann das Baby bald die ersten &#8220;<span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Gespr\u00e4che<\/strong><\/span>&#8221; f\u00fchren, indem es auf Ansprache reagiert und wiederum eine Antwort abwartet.<br \/>\nDiese Phase wird als <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>erste Lallphase<\/strong><\/span> bezeichnet. Das Baby experimentiert mit seinen Artikulationsorganen, seiner Stimme und der Atmung und genie\u00dft die Empfindungen im Mund- und Rachenbereich, die es zu immer neuen Laut\u00e4u\u00dferungen anregen. Diese Lallphase ist sozusagen international, denn alle Babys auf der ganzen Welt verwenden in dieser Zeit alle denkbaren Laute, auch wenn diese in ihrer eigenen Muttersprache gar nicht vorkommen. So bildet ein japanisches Baby zum Beispiel noch die Laute &#8220;l&#8221; und &#8220;r&#8221;, obwohl es diese Unterscheidung im Japanischen bekannterma\u00dfen nicht gibt.Man kann also davon augehen, dass diese erste Lallphase ein angeborener Anteil der Sprachentwicklung ist, denn auch taubgeborene Babys lallen im ersten Halbjahr.<br \/>\nMit ca. 6 Monaten erkennt das Baby seinen Namen und wendet z.B. den Kopf, wenn es gerufen wird. Ansonsten versteht es zwar keine sprachlichen Inhalte, kann aber Bedeutungen \u00fcber den <strong><span style=\"color: #8080aa;\">Stimmklang und die Satzmelodie<\/span> <\/strong>erfassen, etwa ob seine Mutter mit ihm scherzen will oder es beruhigen will.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><em>Bereits in diesem Alter kann man mit Fingerspielen, Kinderreimen und Liedern beginnen. Den Babys verdeutlicht sich durch die besondere Intonation und die Wiederholung der Sprachrhythmus, was die Sprachentwicklung f\u00f6rdert.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">6 bis 10 Monate<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">In diesem Alter kommt das Baby in die <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>zweite Lallphase<\/strong><\/span>. Diese unterscheidet sich von der ersten dahingehend, dass die &#8220;Internationalit\u00e4t&#8221; seiner Laut\u00e4u\u00dferungen verschwindet. Dies liegt daran, dass von jetzt an nicht mehr die Ber\u00fchrungsempfindungen im Mund- und Rachenbereich entscheidend sind f\u00fcr die Lautproduktion, sondern die sprachliche Anregung aus der Umwelt. Die Sprache des Kindes entwickelt sich von diesem Zeitpunkt an nur dann weiter, wenn es Sprach\u00e4u\u00dferungen wahrnehmen und nachahmen kann. Taubgeborene Kinder h\u00f6ren in diesem Alter langsam mit der Lautproduktion wieder auf, da sie ja weder ihre Mitmenschen sprechen h\u00f6ren noch ihre eigenen Laute wahrnehmen k\u00f6nnen. Gesunde Kinder hingegen lallen nun auch ganze <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Silben und Silbenverdopplungen<\/strong><\/span> wie etwa &#8220;lalala&#8221; und &#8220;bububu&#8221;. Auch haben sie viel Spa\u00df an &#8220;Brabbel-Gespr\u00e4chen&#8221; mit ihrer Familie und \u00fcben sich im <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Nachahmen<\/strong><\/span> der Laut\u00e4u\u00dferungen ihrer Umgebung und auch ihrer eigenen Lautproduktion &#8211; einer wichtigen F\u00e4higkeit f\u00fcr die weitere Sprachentwicklung.<br \/>\nAuch das <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Sprachverst\u00e4ndnis<\/strong><\/span> beginnt sich nun zu entwickeln: das Baby versteht schon einige Namen von allt\u00e4glichen Gegenst\u00e4nden (&#8220;Flasche&#8221;, &#8220;Bett&#8221;) und bekannten Personen.Es versteht auch kleine Fragen mit diesen W\u00f6rtern, wie z.B. &#8220;Wo ist der Ball?&#8221; und wendet sich dorthin oder zeigt darauf.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><em>F\u00fcr Babys ist es jetzt besonders erfreulich, wenn ihr Gegen\u00fcber sich in ihrer Brabbel-Sprache mit ihm &#8220;unterh\u00e4lt&#8221;: einfach mal Baby nachahmen!<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff00ff;\"><em>Wenn das Kind in diesem Altersbereich aufh\u00f6rt, Laut\u00e4u\u00dferungen zu bilden, statt Silben und Silbenverdopplungen zu lautieren, kann der Verdacht auf <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>H\u00f6rprobleme<\/strong><\/span> bestehen. Babys brauchen jetzt die sprachliche Anregung aus der Umwelt, um sich sprachlich zu entwickeln, w\u00e4hrend sie in der ersten Lallphase durch die ihnen angenehmen Empfindungen im Mundbereich beim Gurren, Quietschen und Lallen zu diesen \u00c4u\u00dferungen angeregt werden. Kann das Baby weder seine Umwelt noch sich selbst h\u00f6ren, bleibt das Lallen nach dem 7. Monat aus. In diesem Fall sollte man sich an einen Fachmann wenden.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">Bis 12 Monate<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">Aus den intensiven Lautspielchen des Kindes sind jetzt regelrechte <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Lallmonologe<\/strong><\/span> geworden, d.h. es lallt ausdauernd und mit viel Freude lange Silbenketten, wie z.B. &#8220;lalaaa-papa-brrr-atta-guguu&#8221;.<br \/>\nDie Bezugspersonen des Kindes erwarten um diese Zeit das ber\u00fchmte erste Wort, n\u00e4mlich <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>&#8220;Mama&#8221; oder &#8220;Papa&#8221;<\/strong> <\/span>und reagieren entsprechend \u00fcberschw\u00e4nglich, wenn sie es aus den \u00c4u\u00dferungen ihres Kindes herauszuh\u00f6ren glauben (&#8220;mamamama&#8221;). Tats\u00e4chlich wei\u00df das Kind zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht, was es da eben gesagt hat, bzw. was damit gemeint ist, aber im Laufe der Zeit erkennt es dank der erfreuten Verst\u00e4rkung seiner Umgebung den Zusammenhang zwischen seinem Lallen und der gl\u00fccklich strahlenden Mama.Ein wichtiger Augenblick, denn das Kind wei\u00df von jetzt an, dass es Laut\u00e4u\u00dferungen bestimmte Bedeutungen geben kann, die etwas Positives in seiner Umgebung bewirken. Das Ende der vorsprachlichen Entwicklung ist erreicht!<\/p>\n<ul>\n<li><em><span style=\"color: #8080aa;\">Wichtig ist es jetzt, die eigene Freude zu zeigen, wenn das Babys etwas \u00e4u\u00dfert, das wie ein Wort klingt. Wenn man das Gesagte wiederholt, das Baby lobt und sich \u00fcberschw\u00e4nglich freut, wird es die Laute immer wieder sagen, um die Freude des Erwachsenen zu erleben. Auf diese Weise lernt es in n\u00e4chster Zeit viele W\u00f6rter.<\/span><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">1 bis 1,5 Jahre<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">\u00c4hnlich, wie das Kind &#8220;Mama&#8221; und &#8220;Papa&#8221; gelernt hat, indem seine Eltern seinen Lallmonologen eine Bedeutung verliehen, lernt das Kind bis zum 18. Monat ca.<span style=\"color: #8080aa;\"><strong> 2-10 weitere W\u00f6rter<\/strong><\/span>. Diese beziehen sich ausschlie\u00dflich auf sichtbare und konkrete Dinge aus seiner Umgebung und sind oft in einer speziellen &#8220;<span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Kindersprache<\/strong><\/span>&#8221; gesprochen (wie &#8220;Mimi&#8221; f\u00fcr Milch oder &#8220;wauwau&#8221; f\u00fcr Hund). Au\u00dferdem macht das Kind h\u00e4ufig <strong><span style=\"color: #8080aa;\">Benennungsfehler<\/span><\/strong>, indem es Bedeutungen von Begriffen entweder zu weit ausdehnt (&#8220;wauwau&#8221; ist dann z.B. nicht nur der Hund, sondern auch das Pferd und die Kuh) oder zu sehr einengt (&#8220;Auto&#8221; ist nur das Spielzeugauto, das man in die Hand nehmen kann, nicht aber das gro\u00dfe, in dem man mit Mama f\u00e4hrt). Das ist ganz normal und liegt daran, dass das Kind eben bisher nur wenige W\u00f6rter kennt.<br \/>\nEs versteht jetzt aber schon ganz gut, indem es die <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Schl\u00fcsselwortstrategie<\/strong><\/span> anwendet und auch die Mimik und Gestik der Sprecher deutet. Auf diese Weise versteht es Verbote (&#8220;Fass die Blume nicht an!&#8221;, obwohl es vielleicht das Wort &#8220;Blume&#8221; nicht kennt, wei\u00df es, was gemeint ist, wenn Papa auf die Pflanze deutet), einfache Fragen (&#8220;Wo ist&#8230;?&#8221;) und kann kleine Auftr\u00e4ge erf\u00fcllen (&#8220;Hol mir&#8230;&#8221;).<br \/>\nF\u00fcr all die neuen W\u00f6rter, die es lernt, muss es die einzelnen <strong><span style=\"color: #8080aa;\">Laute neu erwerben<\/span><\/strong>, die es zuvor ja willk\u00fcrlich aneinandergereiht hat, w\u00e4hrend es sie jetzt gezielt an bestimmten Positionen im Wort artikulieren muss. Zuerst erwirbt es neben den Vokalen die Lippenlaute, n\u00e4mlich m, n, p, b.<br \/>\nWenn das Kind sich sprachlich \u00e4u\u00dfert, benutzt es so genannte <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Ein-Wort-\u00c4u\u00dferungen<\/strong><\/span>. Ein einziges Wort kann f\u00fcr einen ganzen Satz stehen, den es nat\u00fcrlich noch nicht bilden kann. So kann &#8220;T\u00fcr&#8221; je nach Kontext, Stimmklang und Satzmelodie bedeuten: &#8220;Das ist eine T\u00fcr.&#8221;, &#8220;Mama, mach bitte die T\u00fcr auf!&#8221; oder &#8220;Ist Papa durch die T\u00fcr weggegangen?&#8221; usw.Das Kind nutzt hierbei fast nur Substantive, wenige Verben als ganzes Wort (&#8220;Haben!&#8221;) und ungeformt, ansonsten &#8220;das&#8221; als Zeigepronomen und evtl. &#8220;meins&#8221;. Es kommen in der Regel keine Adjektive, Artikel, Konjunktionen und Pr\u00e4positionen unter diesen ersten 10 W\u00f6rtern des Kindes vor.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><em>Wenn man verstanden hat, was das Kind mit seiner Ein-Wort-\u00c4u\u00dferung sagen will, kann man es in einen korrekten kleinen Satz verpackt wiederholen. Das Kind lernt so, immer mehr W\u00f6rter zu kombinieren<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #8080aa;\"><em> (&#8220;Ball!&#8221; &#8211; &#8220;Du willst den Ball? Warte, ich hole ihn dir&#8230;. Hier hast du den Ball.&#8221;); au\u00dferdem merkt es, dass ihm zugeh\u00f6rt wird und seine Kommunikationsversuche Erfolg haben. Das ist sehr wichtig f\u00fcr die weitere Sprechfreude.<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff00ff;\"><em>Wenn das Kind bis zum 18.Lebensmonat seine Laut\u00e4u\u00dferungen nicht weiterentwickelt und nicht mindestens 2 sinntragende W\u00f6rter verwendet (dazu z\u00e4hlt auch, wenn das Kind z.B. seine Schlafdecke immer als &#8220;bubu&#8221; bezeichnet) oder es einfache Aufforderungen wie &#8220;Hol den Teddy vom Tisch!&#8221; nicht versteht bzw. Gegenst\u00e4nde auf Anfrage nicht zeigen kann (&#8220;Wo ist das Auto?&#8221;), <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#SEV\">verz\u00f6gert sich m\u00f6glicherweise die Sprachentwicklung<\/a> des Kindes. Um sicher zu sein und Hinweise zur F\u00f6rderung zu erhalten, sollte man sich in einem solchen Fall an einen Kinderarzt oder Logop\u00e4den wenden.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">1,5 bis 2 Jahre<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">Sobald das Kind etwa 50 W\u00f6rter spricht, erfolgt die &#8220;<span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Wortschatzexplosion<\/strong><\/span>&#8220;: das Kind lernt von jetzt an sehr viel schneller neue W\u00f6rter, so dass es innerhalb von wenigen Monaten einen Wortschatz von ca. 200 W\u00f6rtern hat.<br \/>\nWeil ihm nun mehr Ausdrucksm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung stehen, kann es<span style=\"color: #8080aa;\"><strong> zwei W\u00f6rter zu einer Art Satz<\/strong> <\/span>aneinanderreihen, um sich mitzuteilen. Die Verben und Adjektive, die es jetzt neben vielen Substantiven benutzt, sind weiterhin ungeformt. Zus\u00e4tzlich lernt es einige Possessivpronomen (&#8220;mein&#8221;, &#8220;dein&#8221;) und kann die Mehrzahl mit Hilfe des Plural-s ausdr\u00fccken.<br \/>\nSein <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Sprachverst\u00e4ndnis<\/strong><\/span> ist seiner aktiven Sprache nun bereits weit voraus.<br \/>\nDie gezielte <strong><span style=\"color: #8080aa;\">Artikulation<\/span><\/strong> der Laute w, f, t, d, l, h kommt hinzu. Insgesamt spricht das Kind aber noch recht undeutlich und wird u.U. nur von seinen Bezugspersonen verstanden, da es viele W\u00f6rter auch stark vereinfacht ausspricht (z.B. &#8220;Nane&#8221; statt Banane, &#8220;Lade&#8221; statt Schokolade, &#8220;Piepa&#8221; statt Spielplatz).<br \/>\nAnsonsten befindet sich das Kind jetzt im <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>ersten Fragealter<\/strong><\/span>. Es will alles in seiner Umgebung kennenlernen und vor allem alle Bezeichnungen der Dinge wissen. Es fragt noch nicht mit den Fragepronomen, sondern nutzt die Satzmelodie (&#8220;Das da?&#8221;).<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #8080aa;\"><em>Jetzt kann man verst\u00e4rkt Adjektive benutzen, um die Eigenschaften von Gegenst\u00e4nden zu beschreiben. Das Kind wird sie schnell in seinen Wortschatz aufnehmen, wenn sie direkt aus seinem unmittelbaren Lebensumkreis stammen (hei\u00dfe Milch, liebes M\u00e4dchen, sch\u00f6ne Puppe&#8230;).<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff00ff;\"><em>Gebraucht das Kind am Ende des 2. Lebensjahres nur wenige, unverst\u00e4ndliche Lautgebilde, statt mindestens 10 W\u00f6rter zu sprechen, liegt der Verdacht nahe, dass das Kind an einer <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#defsevses\">Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung oder -St\u00f6rung<\/a> leidet. Evtl. ist aber auch lediglich der <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#ws\">Wortschatz eingeschr\u00e4nkt<\/a>, und die anderen Bereiche der Sprachentwicklung (Grammatik, Artikulation, Sprachverst\u00e4ndnis) werden sich ann\u00e4hernd normal entwickeln. Zur Abkl\u00e4rung auf jeden Fall Rat suchen!<\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">2 bis 2,5 Jahre<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">In diesem Alter weitet das Kind seine Satzkonstruktionen auf <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>ungeformte Mehrworts\u00e4tze<\/strong> <\/span>aus, d.h., es wendet zwar noch kaum Regeln des Satzbaus an, reiht aber mehr als 2 W\u00f6rter aneinander. Es hat nun aber bemerkt, dass bestimmte W\u00f6rter im Satz angepasst verwendet werden. Es sagt z.B. nicht &#8220;gro\u00df Hund&#8221;, sondern &#8220;gro\u00dfes Hund&#8221;, was nat\u00fcrlich noch immer nicht richtig ist, aber verdeutlicht, dass das Kind beginnt, sprachliche Regeln wahrzunehmen. Ebenso versucht es, das Partizip zu bilden (&#8220;ich geslaft&#8221;).<br \/>\nManche Kinder k\u00f6nnen von sich schon als <strong><span style=\"color: #8080aa;\">&#8220;Ich&#8221;<\/span><\/strong> sprechen, andere verwenden immerhin ihren Vornamen, wenn sie \u00fcber sich selbst sprechen.<br \/>\nDer Wortschatz des Kindes w\u00e4chst weiterhin schnell und es kommt zu <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Wortneusch\u00f6pfungen<\/strong><\/span>, wenn das Kind ein Wort nicht kennt und sich ein eigenes, meist durchaus sinnvolles, daf\u00fcr ausdenkt (&#8220;Eierbrate&#8221; f\u00fcr Pfanne, &#8220;Blumengie\u00dfe&#8221; f\u00fcr Gie\u00dfkanne).<br \/>\nDas <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Sprachverst\u00e4ndnis<\/strong><\/span> des Kindes ist soweit entwickelt, dass es das meiste auf seinem Niveau Gesprochene verstehen kann, u.a. auch Pr\u00e4positionen.<br \/>\nDie Rachenlaute k, g, ch, r sind die letzten einzelnen Laute, die das Kind erwerben muss. Es spricht nun relativ deutlich. Schwierigkeiten hat es besonders noch mit Anlautverbindungen wie kr oder tr.<br \/>\nDer Erwerb der <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Fragepronomen<\/strong><\/span> wie &#8220;was&#8221; oder &#8220;wo&#8221; leitet \u00fcber in die n\u00e4chste Entwicklungsphase.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\">2,5 bis 3 Jahre<\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">Mit dem Erwerb der Fragew\u00f6rter kommt das Kind in das <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>zweite Fragealter<\/strong><\/span>. Durch st\u00e4ndiges Fragen \u00fcber seine Umgebung, seine Erlebnisse und die Gr\u00fcnde f\u00fcr Handlungen erweitert das Kind sein Wissen enorm, womit nat\u00fcrlich auch ein<span style=\"color: #8080aa;\"><strong> Anwachsen des Wortschatzes<\/strong><\/span> verbunden ist.<br \/>\nSein <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Sprachverst\u00e4ndnis<\/strong><\/span> ist jetzt nicht mehr wesentlich eingeschr\u00e4nkt, es hat h\u00f6chstens noch Schwierigkeiten mit feineren Abstufungen wie &#8220;klein&#8221;, &#8220;kleiner&#8221; und mit komplexen S\u00e4tzen.<br \/>\nSeine Aussprache auch von Anlautverbindungen wird zunehmend besser und das Kind ist nun auch f\u00fcr Fremde gut verst\u00e4ndlich. Schwierig bleiben <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Verbindungen aus 3 Konsonanten<\/strong><\/span> wie &#8220;Pfl&#8221; in Pflaume. Auch die <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Zischlaute<\/strong><\/span> (s, sch, ch) werden oft noch falsch gebildet, was aber als normal zu bezeichnen ist.<br \/>\nDas Kind kann jetzt erste komplette S\u00e4tze nach dem Muster Subjekt-Pr\u00e4dikat-Objekt bilden und konjugiert auch die meisten Verben und dekliniert Adjektive korrekt. Nat\u00fcrlich sind aber Fehler in diesem Alter noch ganz normal.<br \/>\nM\u00f6glicherweise f\u00e4llt Eltern auf, dass das Kind fr\u00fcher schon einmal korrekt z.B. &#8220;gegangen&#8221; gesagt hat, w\u00e4hrend es jetzt pl\u00f6tzlich wieder &#8220;gegeht&#8221; sagt. Dies ist kein R\u00fcckschritt, sondern im Gegenteil ein Fortschritt, denn es zeigt, dass das Kind die Regeln der Sprache abgeleitet hat und beginnt, sie konsequent zu verwenden.<br \/>\nDie Ausnahmen der Regeln muss es hingegen erst noch lernen. Zuvor hatte es also das Wort &#8220;gegangen&#8221; als Ganzes erworben, w\u00e4hrend es jetzt das Partizip aus dem Wort &#8220;gehen&#8221; eigenst\u00e4ndig bilden will. Es wei\u00df noch nicht, dass es sich um ein unregelm\u00e4\u00dfiges Verb handelt.<br \/>\nDes weiteren kombiniert das Kind erste <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Nebens\u00e4tze<\/strong><\/span> mit Haupts\u00e4tzen mit Hilfe der Konjugationen &#8220;und&#8221;, &#8220;aber&#8221;, &#8220;oder&#8221;, benutzt einige <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Pr\u00e4positionen<\/strong><\/span> (&#8220;auf&#8221;, &#8220;unter&#8221;) richtig und baut <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Fragen<\/strong><\/span> richtig auf.<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #ff00ff;\"><em>Wenn das Kind mit 3 Jahren noch immer keine W\u00f6rter bildet und stattdessen immer wieder dieselben, unverst\u00e4ndlichen Lautgebilde benutzt, ist die <strong><span style=\"color: #8080aa;\">Sprachentwicklung ausgeblieben<\/span> <\/strong>(<a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#alalie\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Alalie<\/strong><\/span><\/a>). In diesem Fall muss sp\u00e4testens jetzt logop\u00e4dische Abkl\u00e4rung erfolgen!<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff00ff;\"><em>Wenn die Lautbildung des Kindes mit 3 Jahren noch bei vielen Lauten gest\u00f6rt ist, die es eigentlich schon erworben haben sollte (z.B. m, p, n, b) k\u00f6nnte eine <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Lautbildungsst\u00f6rung<\/strong><\/span> entweder isoliert oder im Rahmen einer <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#SEV\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung<\/strong><\/span><\/a> vorliegen. Als normal hingegen ist es zu bewerten, wenn das Kind lediglich Konsonantenverbindungen am Wortanfang wie kr, tr oder pfl nicht korrekt bilden kann oder es noch lispelt.<\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #ff00ff;\"><em>Wenn das Kind noch<span style=\"color: #8080aa;\"><strong> keine Ans\u00e4tze \u00fcber Zwei-Wort-\u00c4u\u00dferungen hinaus<\/strong><\/span> zeigt, ist m\u00f6glicherweise die <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#dysg\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Ausbildung des grammatischen Regelsystem<\/strong> <\/span><\/a>bei ihm verz\u00f6gert.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff00ff;\"><em> Ansonsten sollte bei andauernd <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>n\u00e4selndem Stimmklang<\/strong><\/span> oder \u00fcberwiegend <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>heiser klingender Stimme<\/strong><\/span> ein Facharzt aufgesucht werden.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>3 bis 3,5 Jahre<\/strong><\/span><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">Das Fragealter und der schnelle Wissenserwerb setzen sich fort und der Wortschatz des Kindes w\u00e4chst stark. Es kann zum <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>altersgem\u00e4\u00dfen Stottern<\/strong><\/span> kommen, weil das Kind noch mehr Zeit zur Planung des Satzbaus ben\u00f6tigt, als es sich selbst zum Sprechen geben will. Solange diese Sprechunfl\u00fcssigkeiten nicht l\u00e4nger als ein halbes Jahr andauern und bestimmte Merkmale nicht vorkommen (<a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#stottern\"><strong>vgl. hier<\/strong><\/a>), sind sie als normale Vorkommnisse der Sprachentwicklung anzusehen und sollten nicht \u00fcberbewertet werden.<br \/>\nDas <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Lautsystem<\/strong><\/span> des Kindes ist jetzt komplett. Falls es nur noch Probleme bei Anlautverbindungen oder den Zischlauten hat, besteht meistens noch kein Grund f\u00fcr eine logop\u00e4dische Behandlung.<br \/>\nDer <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Satzbau<\/strong><\/span> des Kindes wird auch bei komplexeren nebengeordneten S\u00e4tzen korrekter. Des weiteren hat das Kind inzwischen eine gewisse Vorstellung von <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Zeit<\/strong><\/span> (gestern, heute, gleich, morgen) und will diese auch grammatikalisch mit Hilfe der Zeitformen ausdr\u00fccken, was ihm aber noch nicht zuverl\u00e4ssig gelingt.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #8080aa;\">4 bis 6 Jahre<\/span><\/strong><\/h3>\n<div class=\"malen_box\">Am Ende dieses Zeitraums ist die Sprachentwicklung des Kindes im wesentlichen <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>abgeschlossen<\/strong><\/span>. Es spricht also flie\u00dfend, erz\u00e4hlt gerne und viel, kann telefonieren, von seinen Erlebnissen zusammenh\u00e4ngend und variierend berichten und Geh\u00f6rtes nacherz\u00e4hlen. Es versteht alles Gesprochene aus seinem Lebensbereich, insgesamt etwa 23000 W\u00f6rter. Selbst benutzen kann es <strong><span style=\"color: #8080aa;\">mit 4 Jahren ca. 1500, mit 6 Jahren bereits 5000 W\u00f6rter<\/span><\/strong>. Der Wortschatz entwickelt sich auch weiterhin.<br \/>\nDas Kind kann nun in komplexen S\u00e4tzen sprechen, die Zeitformen verwenden und auch \u00fcber abstrakte Zusammenh\u00e4nge reden.<br \/>\nMit ca. 6 Jahren spricht das Kind <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>grammatikalisch fehlerfrei.<\/strong><\/span> Einige grammatische Formen, wie etwa das Passiv (&#8220;Das Auto wurde gestohlen.&#8221;), werden erst zwischen dem 7. und 9. Lebensjahr erworben.<br \/>\nMit der Einschulung soll das Kind <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>alle Laute und Lautverbindungen<\/strong> <\/span>einschlie\u00dflich der Zischlaute richtig verwenden k\u00f6nnen. Falls das Kind jetzt noch Schwierigkeiten mit dem s, sch oder ch hat (Zischlautst\u00f6rung, sog. Lispeln), sollte es logop\u00e4disch behandelt werden.<\/p>\n<ul>\n<li><em><span style=\"color: #ff00ff;\">Liegen mit 4 Jahren noch <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#dysl\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>gest\u00f6rte Lautbildung<\/strong><\/span><\/a> (abgesehen vom Lispeln, das erst bis zum 6.Jahr verschwunden sein sollte), <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#dysg\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>gest\u00f6rte Grammatik<\/strong><\/span><\/a>, ein <span style=\"color: #8080aa;\"><a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#ws\"><strong>eingeschr\u00e4nkter Wortschatz<\/strong><\/a> <strong>und\/ oder <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#verst\">Sprachverst\u00e4ndnis<\/a><\/strong> <\/span>vor, sollten diese bald behandelt werden.<\/span><\/em><\/li>\n<li><em><span style=\"color: #ff00ff;\">Auff\u00e4llig ist es ebenso, wenn das Kind noch in <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Babysprache<\/strong><\/span> redet oder eine <span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Eigensprache<\/strong><\/span> verwendet, die Menschen au\u00dferhalb seines direkten Umfeldes nicht verstehen w\u00fcrden.<\/span><\/em><\/li>\n<li><em><span style=\"color: #ff00ff;\">Weitere vorkommende St\u00f6rungen sind die<a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#mutismus\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong> Sprechverweigerung (Mutismus)<\/strong><\/span><\/a>, das \u00fcberhastete, undeutliche Sprechen (<a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#poltern\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Poltern<\/strong><\/span><\/a>) und das <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen#stottern\"><span style=\"color: #8080aa;\"><strong>Stottern<\/strong><\/span><\/a>.<\/span><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div>\n<div id=\"attachment_707\" style=\"width: 89px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/products-page\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-707\" class=\"size-full wp-image-707\" src=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen.gif\" alt=\"Nutzungsrechte im Shop erwerben\" width=\"89\" height=\"81\" srcset=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen.gif 89w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen-31x28.gif 31w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/kaufen-38x35.gif 38w\" sizes=\"auto, (max-width: 89px) 100vw, 89px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-707\" class=\"wp-caption-text\">Nutzungsrechte f\u00fcr diesen Artikel im Shop erwerben<\/p><\/div>\n<\/div>\n<h5>Literatur:<br \/>\nGopnik, A., Kuhl, P. &amp; Meltzoff, A.: Forschergeist in Windeln. Wie Ihr Kind die Welt begreift. \u2013 M\u00fcnchen 2003.<br \/>\nWendlandt, W.: Sprachst\u00f6rungen im Kindesalter. \u2013 Stuttgart 2000.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Phasen der sprachlichen Entwicklung bis zum 6. Lebensjahr Wichtige Vorbemerkung: Die Sprachentwicklung eines jeden Kindes verl\u00e4uft individuell. Kein Kind wird die folgenden Phasen exakt wie vorgegeben durchlaufen, denn es handelt sich bei den Altersangaben umDurchschnittswerte, nicht um Normen. Manchmal wird das Kind vielleicht kleine Pausen in der sprachlichen Entwicklung einlegen, z.B. wenn es gerade &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/sprache\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-313","page","type-page","status-publish","hentry","nodate","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=313"}],"version-history":[{"count":31,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1663,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/313\/revisions\/1663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}