{"id":363,"date":"2017-11-25T00:56:33","date_gmt":"2017-11-24T23:56:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/?page_id=363"},"modified":"2021-04-16T13:13:12","modified_gmt":"2021-04-16T11:13:12","slug":"der-vater-im-uebergang-zur-elternschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/der-vater-im-uebergang-zur-elternschaft\/","title":{"rendered":"Der Vater im \u00dcbergang zur Elternschaft"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Darstellung des m\u00e4nnlichen Erlebens von Schwangerschaft und Geburt.<\/h3>\n<div class=\"wp_box_gruen\"><strong>Bereich\/Seminar\/Semester:<\/strong> <em>Hauptseminar in Allgemeiner P\u00e4dagogik \/ V\u00e4ter \u2013 Zum Wandel der Vaterrolle in der modernen Gesellschaft \/ Wintersemester 2001-2002<br \/>\n<\/em><strong>Benotung:<\/strong> 1-<br \/>\n<strong>Seitenzahl: <\/strong>24 Seiten<\/div>\n<p>Unter dem Inhaltsverzeichnis und der Einleitung kann die gesamte Arbeit als PDF kostenlos angefordert werden. Wenn Du sie lesen m\u00f6chtest, hinterlasse bitte dort unten einen Kommentar (ich freue mich, wenn ich erfahre, f\u00fcr welchen Zweck Du die Arbeit nutzen willst oder warum sie Dich interessiert). Ich sende Dir das PDF dann per Mail (mit der Bitte um etwas Geduld).<br \/>\n<strong>Wichtig: Deine Mailadresse wird nicht ver\u00f6ffentlicht!<\/strong> Bitte lies unsere <a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/datenschutzerklaerung\/\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>, bevor Du Deinen Kommentar absendest.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\">Inhaltsverzeichnis<\/span><\/h3>\n<div class=\"wp_box_gruen\">\n<p><strong>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; Einleitung<\/strong><\/p>\n<p><strong>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Der \u00dcbergang zur Vaterschaft<\/strong><br \/>\n2.1.1 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Biologisch bedingte Unterschiede im Schwangerschaftserleben von Mann und Frau<br \/>\n2.1.2 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Schwangerschaftserleben des werdenden Vaters<br \/>\n2.1.3 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Beziehung des werdenden Vaters zu seinem ungeborenen Kind<br \/>\n2.1.4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Paarbeziehung der werdenden Eltern<br \/>\n2.1.5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Bedeutung des werdenden Vaters in der Schwangerschaft<\/p>\n<p><strong>2.2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Geburt im Erleben des werdenden Vaters<\/strong><\/p>\n<p><b>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zusammenfassung und Stellungsnahme<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b>Literaturverzeichnis<\/b><\/p>\n<\/div>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\">Einleitung<\/span><\/h3>\n<div class=\"wp_box_gruen\">\n<p>Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich die soziologische Funktion und das Selbstverst\u00e4ndnis junger V\u00e4ter gewandelt. Aus dem \u201ealten Vater\u201c wurde der \u201eneue Vater\u201c.<\/p>\n<p>War die Rolle des \u201ealten Vaters\u201c gekennzeichnet durch die Nichtbeteiligung der M\u00e4nner an der Erziehung, Betreuung und Pflege ihrer Kinder, ist der neue Vater vielf\u00e4ltig engagiert und bem\u00fcht um seine neue Rolle. Zu dieser Entwicklung kam es folgenderma\u00dfen: Seit dem neunzehnten Jahrhundert oblag die Erziehung der Kinder ausschlie\u00dflich der Frau, w\u00e4hrend die Rolle des Vaters sich bis in die f\u00fcnfziger Jahre auf eine Ern\u00e4hrerfunktion beschr\u00e4nkte. In den sechziger Jahren kam es aber durch die zunehmenden beruflichen Qualifikationen der Frauen zu einer Reduzierung der \u00f6konomischen Abh\u00e4ngigkeit vom Mann. V\u00e4ter wurden daher immer \u00fcberfl\u00fcssiger und sozial nahezu funktionslos. Auf diesen Zustand bezieht sich der Begriff der \u201evaterlosen Gesellschaft\u201c jener Jahre. F\u00fcr die M\u00e4nner folgte aus diesen Verh\u00e4ltnissen eine tiefe Verunsicherung bez\u00fcglich ihrer Vaterrolle und das Gef\u00fchl, \u00fcberfl\u00fcssig zu sein. Die einzige M\u00f6glichkeit, die ihnen blieb, war das st\u00e4rkere Engagement au\u00dferhalb der Familie \u2013 innerhalb derer sie ja nicht gebraucht wurden \u2013 im Berufsleben, worauf sie all ihre Energie und Zeit verwendeten, so dass sie auch gar keine M\u00f6glichkeit mehr gehabt h\u00e4tten, sich st\u00e4rker am Familienleben zu beteiligen.<\/p>\n<p>An diesem Punkt setzte schlie\u00dflich die Frauenbewegung an, indem sie die bisherige Aufgabenverteilung von Mann und Frau in Frage stellte. F\u00fcr Frauen wurde die \u00f6konomische Unabh\u00e4ngigkeit vom Mann immer wichtiger und sie waren nicht mehr bereit, eigene Bed\u00fcrfnisse hinter jenen des Mannes zur\u00fcck zu stellen. Sp\u00e4testens zu dieser Zeit wurden die V\u00e4ter g\u00e4nzlich \u00fcberfl\u00fcssig, nachdem sie ihre Rolle als Erzeuger erf\u00fcllt hatten. Sie waren gezwungen, sich zu ver\u00e4ndern, eine neue Vaterrolle einzunehmen: der Typ des \u201eneuen Vaters\u201c entstand bzw. befindet sich noch immer in der Entstehung, da die alte Vaterrolle noch zu tief in der Psyche des Mannes verankert ist. Eine neue Vateridentit\u00e4t muss erst aufgebaut und verinnerlicht werden. Bis dahin wird die Rolle vieler \u201eneuer V\u00e4ter\u201c noch mit Unsicherheiten verbunden sein.<\/p>\n<p>Was bedeutet es, ein \u201eneuer Vater\u201c zu sein? Voraussetzung ist zun\u00e4chst einmal, dass Bindungen zwischen Eltern und Kindern als ausschlie\u00dflich sozial determiniert betrachtet werden m\u00fcssen; weder V\u00e4ter noch M\u00fctter sind biologisch bevorzugte Bindungspartner des Kindes.<\/p>\n<p>In der familialen Rollengestaltung \u00fcbernimmt der \u201eneue Vater\u201c nicht mehr nur die Ern\u00e4hrerfunktion, sondern beteiligt sich an allen Aufgaben innerhalb der Familie, wobei die Aufgabenverteilung zwischen Mann und Frau auf situativer Aushandlung beruht.<\/p>\n<p>Zu der neuen Vaterrolle geh\u00f6rt die intensive, liebevolle Anteilnahme an der Erziehung, Betreuung und Pflege der Kinder, wobei besonders die S\u00e4uglingspflege hierbei einen neuen Erfahrungsbereich des Vaters darstellt. In diesem Zusammenhang wird nat\u00fcrlich auch die Bedeutung der Vaterschaft f\u00fcr den Vater selbst thematisiert.<\/p>\n<p>Durch die gleichberechtigte Teilnahme von Mutter und Vater an Kindesbelangen gewinnen auch einige ehemals weibliche Erfahrungsbereiche der Familienbildung an Bedeutung f\u00fcr den Mann: im Zuge der Umgestaltung seiner Rolle erlebt er nun auch die Zeit der Schwangerschaft intensiv mit, bereitet sich wie die Frau durch entsprechende Kurse auf die Geburt vor und nimmt an der Entbindung teil.<\/p>\n<p>Aus dieser Situation ergibt sich die Fragestellung dieser Arbeit. Der \u201eneue Vater\u201c, der bereit ist, sich im \u00dcbergang zur Elternschaft gemeinsam mit seiner Partnerin schon vor der Geburt mit seiner Beziehung zu seinem Kind auseinander zu setzen, erlebt die Schwangerschaft und Entbindung seiner Partnerin auf eine emotional intensive Weise, die den<br \/>\n\u201ealten V\u00e4tern\u201c fremd war. Auf den folgenden Seiten soll also der Frage nachgegangen werden, wie ein \u201eneuer Vater\u201c den \u00dcbergang zur Elternschaft durchlebt, wie er dabei f\u00fchlt und denkt.<\/p>\n<p>Die Darstellung der Erkenntnisse beschr\u00e4nkt sich dabei auf die Zeit der Schwangerschaft und auf die Geburt. Aus Raumgr\u00fcnden muss auf eine Schilderung der ersten Zeit nach der Geburt im Erleben des Vaters verzichtet werden, obwohl auch diese zum \u00dcbergang zur Elternschaft geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der erste Teil des Kapitels 2 besch\u00e4ftigt sich mit der Schwangerschaft. Hierbei werden zun\u00e4chst biologisch bedingte Unterschiede im Erleben der Schwangerschaft zwischen Mann und Frau herausgearbeitet (2.1.1); im Anschluss daran wird das Schwangerschaftserleben des werdenden Vaters differenziert dargestellt (2.1.2). Der darauffolgende Abschnitt geht der Frage der pr\u00e4natalen Beziehungsentwicklung des werdenden Vaters zu seinem Kind nach (2.1.3). Anschlie\u00dfend wird die Paarbeziehung w\u00e4hrend der Schwangerschaft untersucht (2.1.4). Den Abschlu\u00df der Betrachtung der Schwangerschaftszeit bildet die Darlegung der Bedeutung des werdenden Vaters in dieser Zeit f\u00fcr seine schwangere Partnerin und f\u00fcr das ungeborene Kind (2.1.5).<\/p>\n<p>Der zweite Teil des zweiten Kapitels behandelt das m\u00e4nnliche Erleben der Entbindung des Kindes.<\/p>\n<p>Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse bez\u00fcglich des vorgeburtlichen Engagements der \u201eneuen V\u00e4ter\u201c.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darstellung des m\u00e4nnlichen Erlebens von Schwangerschaft und Geburt. 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