{"id":367,"date":"2017-11-25T00:56:33","date_gmt":"2017-11-24T23:56:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/?page_id=367"},"modified":"2021-04-16T13:18:56","modified_gmt":"2021-04-16T11:18:56","slug":"sprachentwicklung-und-stoerungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen\/","title":{"rendered":"Sprachentwicklung und St\u00f6rungen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp_box_gruen\">\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Pr\u00fcfungsfach:<\/strong> Kleinkindp\u00e4dagogik<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Pr\u00fcfungsart:<\/strong> m\u00fcndliche Diplompr\u00fcfung (2004)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Benotung:<\/strong> 1,0<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Inhalte dieser Seite<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"#gliederung\">Gliederung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#sprentw\">Sprachentwicklung im Kontext der Gesamtentwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#sprentwfenster\">\u00dcbersicht Sprachentwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#sprstoer\">Sprachst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#literatur\">Literatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fragen\">Pr\u00fcfungsfragen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>Meine m\u00fcndliche Diplompr\u00fcfung im Fach Kleinkindp\u00e4dagogik habe ich zum Thema Sprachentwicklung und Sprachst\u00f6rungen im Kindesalter abgelegt.<br \/>\nAuf dieser Seite sind neben der Gliederung relative knappe \u00dcbersichten zur Sprachentwicklung in den ersten 6 Jahren eines Kindes und Stichworte zu einigen Sprachst\u00f6rungenzu finden. Au\u00dferdem gibt es ein paar Literaturtips und nat\u00fcrlich die Pr\u00fcfungsfragen (soweit ich mich noch an sie erinnern kann!)&nbsp;<\/p>\n<p><b>Bemerkungen zur Zielgruppe<\/b>: Insgesamt ist diese Seite wohl eher f\u00fcr Studenten geeignet als f\u00fcr Eltern oder andere Kinderbetreuer, die etwas \u00fcber die kindliche Sprachentwicklung erfahren wollen. Aber f\u00fcr diese habe ich<a href=\"sprache.html\" target=\"_self\"><span style=\"color: #a0a046;\"><b>&nbsp;eine weitere Seite<\/b><\/span><\/a>&nbsp; ins Leben gerufen, die sich in ansprechenderer, weniger wissenschaftlicher Weise mit der Sprachentwicklung besch\u00e4ftigt und ein paar sprachentwicklungsf\u00f6rderliche Verhaltenshinweise gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\"><a name=\"gliederung\"><\/a>1. Gliederung<\/span><\/h3>\n<p>Zur Pr\u00fcfung muss man eine Gliederung mitbringen, aus der hervorgeht, mit welchen Inhalten man sich besch\u00e4ftigt hat und wie man das Gelernte strukturieren kann. Im Falle dieser Pr\u00fcfung wurde sogar eine detailliertere Auff\u00fchrung der Inhalte der einzelnen Gliederungspunkte gew\u00fcnscht, die sich \u00fcber ca. 2-3 Seiten erstrecken sollte. In der Pr\u00fcfung richten sich die Pr\u00fcfer beim Stellen der Fragen meiner Erfahrung nach weitgehend nach dem Aufbau der Gliederung, obwohl es nat\u00fcrlich immer mal die eine oder andere &#8220;\u00fcberraschende&#8221; Frage zu einem anderen Themengebiet zur Einsch\u00e4tzung der Reflexionsf\u00e4higkeiten des Pr\u00fcflings geben kann.<\/p>\n<p>Letztendlich ist es aber schon sinnvoll, sich mit allen auf der Gliederung genannten Themenbereichen auch wirklich auszukennen, bzw. eben genau jene Punkte aufzuf\u00fchren, mit denen man sich am intensivsten besch\u00e4ftigt hat.<br \/>\nAus diesem Grund ist es auch nicht ratsam, meine nachstehende Gliederung zum Thema Sprachst\u00f6rungen einfach f\u00fcr die eigene Pr\u00fcfung zu \u00fcbernehmen!<br \/>\nDie unterstrichenen Gliederungspunkte sind Verweise zu weiter unten auf dieser Seite stehenden genaueren Ausf\u00fchrungen zum jeweiligen Thema.<\/p>\n<div class=\"wp_box_gruen\">\n<p><strong>1. DIE KINDLICHE SPRACHENTWICKLUNG&nbsp; <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Sprache und Gesamtentwicklung<\/strong> (der \u201eSprachbaum\u201c):&nbsp;Umwelt, Gesellschaft, Kultur &gt; sensomotorische Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung, geistige Entwicklung und Reifung &gt; sensomotorische Integration &gt; Sprachverst\u00e4ndnis und Sprechfreude &gt; Artikulation, Grammatik und Wortschatz (&gt; Schriftsprache) + Kommunikation + W\u00e4rme, Liebe und Akzeptanz&nbsp; \u2013<\/li>\n<li><strong>Ablauf der Sprachentwicklung:<\/strong> Sprachverst\u00e4ndnis, Wortschatz, Artikulation und Grammatik in den Phasen: vorsprachliche Entwicklung (bis ca. 1 J.) &gt; Phase der Einwort-\u00c4u\u00dferungen (1-1,5 J.) &gt; Phase der Wortschatzexplosion, &nbsp;Zweiwort-\u00c4u\u00dferungen und das erste Fragealter (1,5 \u20132 J.) &gt; Phase der ungeformten Mehrworts\u00e4tze (2-2,5 J.) &gt; Phase der ersten korrekten S\u00e4tze und das zweite Fragealter (2,5-3 J.) &gt; Phase der abschlie\u00dfenden Lautentwicklung (3-4 J.) &gt; fehlerfreie Grammatik (ca. 4-6 J.)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&nbsp;2. SPRACHST\u00d6RUNGEN&nbsp;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Definition<\/strong> Sprachst\u00f6rungen: Kind erwirbt oder nutzt das Regelsystem und den Wortbestand seiner Muttersprache nicht altersgem\u00e4\u00df; Auff\u00e4lligkeiten der Sprache oder des Sprechens &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li><strong>Anzeichen gest\u00f6rter Sprachentwicklung:<\/strong><br \/>\n<strong>bis 10 Mon.:<\/strong> keine Lautbildung oder ab 7.Mon. keine mehr<br \/>\n<strong>10-18 Mon.:<\/strong> ausbleibende Sprachentwicklung; brabbelt nur wenige Laute und Silbenfolgen; kein Sprachverst\u00e4ndnis<br \/>\n<strong>18-24 Mon.:<\/strong> spricht weniger als 10 sinnvolle W\u00f6rter<br \/>\n<strong>2-3 Jahre:<\/strong> auffallend gest\u00f6rte Lautbildung; stark gest\u00f6rte Satzbildung; ausbleibende Sprachentwicklung au\u00dfer wenigen stereotyp ge\u00e4u\u00dferten Lautgebilden; n\u00e4selndes oder heiseres Sprechen<br \/>\n<strong>3-4 Jahre:<\/strong> gest\u00f6rte Laut- oder Satzbildung; eingeschr\u00e4nkter Wortschatz oder Sprachverst\u00e4ndnis; Babysprache; Eigensprache; Sprechverweigerung; Stottern; \u00fcberhastetes, verwaschenes Sprechen&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.1. ST\u00d6RUNGEN DES SPRECHENS UND DER SPRACHE<\/strong><\/p>\n<p><strong>2.1.1. Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung (SEV) \/ Sprachentwicklungsst\u00f6rung (SES)&nbsp; <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>SEV:<\/strong> Sprachentwicklung verl\u00e4uft in allen vier Bereichen zeitlich verz\u00f6gert (Sprachverst\u00e4ndnis, Wortschatz, Artikulation, Grammatik), aber strukturell regelhaft; organische Ursachen wurden ausgeschlossen; Verz\u00f6gerungen sind in absehbarer Zeit aufholbar &nbsp;<\/li>\n<li><strong>SES:<\/strong> &nbsp;wie SEV, aber Abweichung von normaler Sprachentwicklung betr\u00e4gt l\u00e4nger als \u00bd Jahr oder es besteht eine strukturelle Abweichung; bei organischen Ursachen lautet Diagnose SES<\/li>\n<li><strong>St\u00f6rungsformen in den Bereichen der Sprachentwicklung:&nbsp;<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wortschatzeinschr\u00e4nkung:<\/strong> Wortschatz ist nicht altersgem\u00e4\u00df; Anzeichen: hinweisende Ausdr\u00fccke, undifferenzierte Wortwahl, Fehlbenennungen, Wortneusch\u00f6pfungen, Lautmalereien, Wortfindungsst\u00f6rungen<\/li>\n<li><strong>Sprachverst\u00e4ndniseinschr\u00e4nkung:<\/strong> trotz intaktem Geh\u00f6r versteht Kind viele \u00c4u\u00dferungen nicht altersgem\u00e4\u00df<\/li>\n<li><strong>Dyslalie:<\/strong> Kind kann einzelne Laute oder Lautverbindungen nicht altersgem\u00e4\u00df artikulieren; <em>Partielle Dyslalie:<\/em> 1-3 Laute betroffen; <em>Multiple Dyslalie:<\/em> 4-6 Laute betroffen; <em>Universelle Dyslalie:<\/em> nur wenige Laute werden korrekt artikuliert;<br \/>\n<strong>St\u00f6rungssymptome:<\/strong> Laute werden weggelassen, ersetzt, falsch gebildet oder alle Merkmale treten gemeinsam auf<br \/>\n<strong>Einteilung<\/strong> nach Bedingungshintergrund: sensorische Dyslalie (mangelhafte auditive Wahrnehmung, Verarbeitung und Merkf\u00e4higkeit) und motorische Dyslalie (eingeschr\u00e4nkte kin\u00e4sthetische und taktile Empfindung und Koordination der Zunge im Mundraum und der Lippen)<\/li>\n<li><strong>Dysgrammatismus:<\/strong> Kind kann S\u00e4tze nicht altersgem\u00e4\u00df grammatikalisch gestalten; zeitliche oder qualitative Abweichung vom normalen Verlauf des Erwerbs des sprachlichen Regelsystems<br \/>\n<strong>St\u00f6rungssymptome:<\/strong> Auslassen von W\u00f6rtern, fehlende\/ fehlerhafte Form, falsche Wortstellung im Satz<br \/>\n<strong>Schweregrade:&nbsp;<\/strong>Leichter Dysgrammatismus, Mittelschwerer Dysgrammatismus, Schwerer Dysgrammatismus\/ Agrammatismus<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.1.2. Alalie <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Extremform der SES; Ausbleiben der Sprachentwicklung bis zum 3. Lebensjahr<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.2. ST\u00d6RUNGEN DES SPRECHABLAUFS<\/strong><\/p>\n<p><strong>2.2.1. Poltern &nbsp;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00fcberhastetes unregelm\u00e4\u00dfiges Sprechtempo, verwaschene undeutliche Aussprache (Tachylalie, Repetitionen, Elisionen, Kontaminationen etc.)<\/li>\n<li>den Schwierigkeiten, Handlungsabl\u00e4ufe in einer vorgegebenen Abfolge auszuf\u00fchren liegt umfassende St\u00f6rung der Wahrnehmung zeitlicher Abfolgen zugrunde&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.2.2. Stottern <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>zeitweise auftretende, willensunabh\u00e4ngige, situationsabh\u00e4ngige Redeflussst\u00f6rung<\/li>\n<li>Wiederholungen (klonisch); Blockaden, Pressen, Stillst\u00e4nde (tonisch); Verspannungen; Kraftanstrengungen; Dehnungen<\/li>\n<li>emotionale Begleiterscheinungen<\/li>\n<li>Unterscheidung von physiologischem, beginnendem und chronischem Stottern<\/li>\n<li>auch Kommunikationsst\u00f6rung&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.3. ST\u00d6RUNGEN DER KOMMUNIKATION<\/strong><\/p>\n<p><strong>2.3.1. Mutismus &nbsp;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kinder, die Sprache erworben haben und h\u00f6rf\u00e4hig sind, sprechen nicht mehr<\/li>\n<li>totaler Mutismus<\/li>\n<li>elektiver Mutismus<\/li>\n<li>Fr\u00fch- und Sp\u00e4tmutismus<\/li>\n<li>Hintergr\u00fcnde des Verhaltens (gelernte Hilflosigkeit, Bindungsunsicherheit, Minderwertigkeit)&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. URSACHENHYPOTHESEN<\/strong>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>multifaktoriell:\n<ul>\n<li>organische Faktoren<\/li>\n<li>genetische Faktoren<\/li>\n<li>soziokulturelle Faktoren<\/li>\n<li>psychische Faktoren&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4. P\u00c4DAGOGISCHE INTERVENTIONSM\u00d6GLICHKEITEN&nbsp; <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>allgemeine sprachliche F\u00f6rderung:<\/strong>\n<ul>\n<li>Sprachvorbild der Bezugspersonen<\/li>\n<li>Spa\u00df am Sprechen f\u00f6rdern<\/li>\n<li>zuh\u00f6ren<\/li>\n<li>spielerischesAufgreifen der Laut\u00e4u\u00dferungen trotz Fehlern annehmen<\/li>\n<li>Kontakt zum Kind herstellen und halten<\/li>\n<li>sich Zeit nehmen zum Spielen<\/li>\n<li>Kontakt zu Gleichaltrigen erm\u00f6glichen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>F\u00f6rderung von Kindern mit St\u00f6rungen derSprache und des Sprechablaufs:<\/strong>\n<ul>\n<li>alle zuvor genanntenPunkte<\/li>\n<li>Versprachlichung von Handlungen und Gef\u00fchlen<\/li>\n<li>sprachliches Angebot nachdem Muster \u201c+1\u201d<\/li>\n<li>alle \u00c4u\u00dferungen unbefangen annehmen<\/li>\n<li>Corrective Feedback anwenden<\/li>\n<li>kommunikationsf\u00f6rderliches aktives Zuh\u00f6ren mit Reformulierung<\/li>\n<li>Entdeckungsdrang f\u00f6rdern<\/li>\n<li>Verb\u00fcndete im Umkreis des Kindes schaffen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Hinweisezum Umgang mit sprachgest\u00f6rten Kindern:<\/strong>\n<ul>\n<li>nicht kritisieren, bestrafen oder korrigieren<\/li>\n<li>nicht nachsprechen lassen<\/li>\n<li>keine Anweisungen geben zur Sprachform<\/li>\n<li>nicht abfragen<\/li>\n<li>nicht unterbrechen<\/li>\n<li>keine Babyspracheverwenden<\/li>\n<li>Neugier undWissensdurst nicht hemmen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Vorstellung einer \u00dcbung f\u00fcr das erfahrungsgest\u00fctzte Lernen von Fachwissen \u00fcber Sprachentwicklung und Sprachst\u00f6rungen f\u00fcr die Elterngruppenarbeit oder das Multiplikatorentraining<\/strong> (nach Wendlandt)&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>5. LITERATURLISTE<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\"><strong><a name=\"sprentw\"><\/a>2. Sprachentwicklung im Kontext der Gesamtentwicklung<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Die Sprache des Kindes entwickelt sich auf der Grundlage bestimmter F\u00e4higkeiten und kultureller Gegebenheiten. Den Rahmen f\u00fcr alle Spracherwerbsprozesse bilden <span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>famili\u00e4re Einfl\u00fcsse<\/strong><\/span> und <strong><span style=\"color: #3366ff;\">sprachliche Anregungen<\/span><\/strong>.<\/p>\n<p>Die folgende Tabelle ist von oben nach unten quasi chronologisch zu lesen:<br \/>\ninnerhalb der <span style=\"color: #ff9900;\"><strong>Gesellschaft<\/strong><\/span>, in die das Kind geboren wird, muss es sich <span style=\"color: #808000;\"><strong>sensorisch<\/strong><\/span>, <span style=\"color: #ffcc99;\"><strong>emotional <\/strong><\/span>und <span style=\"color: #ff99cc;\"><strong>geistig <\/strong><\/span>entwickeln, bevor es beginnen kann, Sprache zu erwerben. Voraussetzungen f\u00fcr die aktive Sprachproduktion in <span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Artikulation<\/strong><\/span>, <span style=\"color: #008000;\"><strong>Wortschatz<\/strong> <\/span>und <span style=\"color: #003300;\"><strong>Grammatik<\/strong> <\/span>wiederum sind <span style=\"color: #b2ed00;\"><strong>Sprachverst\u00e4ndnis <\/strong><\/span>und <strong><span style=\"color: #b2ed00;\">Freude an Sprache.<\/span><\/strong> Auf einen gelungenen Erstspracherwerb kann dann das erfolgreiche Erlenern der <span style=\"color: #cc99ff;\"><strong>Schriftsprache<\/strong> <\/span>erfolgen.<br \/>\nKlick auf das folgede Bild \u00f6ffnet die gesamte Tabelle in einem gesonderten Fenster:<\/p>\n<div id=\"attachment_2306\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/sprkfenster.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2306\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2306 size-full\" src=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg.jpg\" alt=\"Klick \u00f6ffnet neues Fenster\" width=\"600\" height=\"968\" srcset=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg.jpg 600w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-300x484.jpg 300w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-186x300.jpg 186w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-310x500.jpg 310w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-124x200.jpg 124w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-19x31.jpg 19w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-24x38.jpg 24w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-133x215.jpg 133w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/sprkfensterjpg-92x148.jpg 92w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2306\" class=\"wp-caption-text\">Klick \u00f6ffnet neues Fenster<\/p><\/div>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\"><strong><a name=\"sprentwfenster\"><\/a>3. \u00dcbersicht Sprachentwicklung<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>In der folgenden Tabelle &#8211; die leider die Breite dieser Webseite sprengen w\u00fcrde und deshalb in eine Extraseite ausgelagert wurde &#8211; wird&nbsp;der Ablauf der normalen Sprachentwicklung zwischen der Geburt und 6 Jahren in den Bereichen Sprachverst\u00e4ndnis, Wortschatz, Artikulation und Grammatik dargestellt. Die Altersangaben sind als Durchschnittswerte und nicht als starre Normen zu verstehen. Klick auf Bild \u00f6ffnet neues Fenster!<\/p>\n<div id=\"attachment_2310\" style=\"width: 599px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/sprentwfenster.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2310\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2310 size-full\" src=\"https:\/\/www.knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg.jpg\" alt=\"Klick \u00f6ffnet neues Fenster!\" width=\"599\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg.jpg 599w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg-300x197.jpg 300w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg-31x20.jpg 31w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg-38x25.jpg 38w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg-327x215.jpg 327w, https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/spentwfensterjpg-148x97.jpg 148w\" sizes=\"(max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2310\" class=\"wp-caption-text\">Klick \u00f6ffnet neues Fenster!<\/p><\/div>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\"><a name=\"sprstoer\"><\/a>4. Sprachst\u00f6rungen<\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #a0a046;\"><strong>Die Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung (SEV)<\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Eine Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung liegt vor, wenn die sprachliche Entwicklung des Kindes auf allen Ebenen verlangsamt verl\u00e4uft, d.h. es sind sowohl der Wortschatz und das Sprachverst\u00e4ndnis, als auch die Artikulation (phonetisch-phonologische Ebene) und die Grammatik (syntaktisch-morphologische Ebene) betroffen (vgl. WENDLANDT 1992, S. 41). Der St\u00f6rungsgrad der vier Auff\u00e4lligkeiten kann individuell sehr unterschiedlich ausgepr\u00e4gt sein; in den meisten F\u00e4llen sind die Sprachverst\u00e4ndnisleistungen jedoch besser entwickelt als die Sprachproduktionsleistungen (vgl. GRIMM 1998, S. 946). &nbsp;Die Diagnose der Sprachentwicklungsverz\u00f6gerung kann nur gestellt werden, wenn organische Ursachen (z.B. fr\u00fchkindliche Hirnsch\u00e4digung, Mi\u00dfbildung der Sprechorgane, Taubheit u.a.) f\u00fcr die Abweichungen&nbsp;im Spracherwerb&nbsp;zuvor ausgeschlossen werden konnten. In allen anderen F\u00e4llen ist von einer Sprachentwicklungsst\u00f6rung zu sprechen (SES), bei der die Sprachentwicklung nicht nur zeitlich, sondern auch strukturell und qualitativ anders verl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Als mitverursachende, bzw. aufrechterhaltende Faktoren einer SEV kommen konstitutionelle (psychomotorische St\u00f6rungen, Beeintr\u00e4chtigungen der sensomotorischen Reifeentwicklung hinsichtlich der Wahrnehmungsdifferenzierungsf\u00e4higkeit u.a.) und psychosoziale (schlechte sprachliche Vorbilder, Deprivation, ung\u00fcnstige Familiensituationen, zweisprachige Umwelt, ung\u00fcnstige r\u00e4umliche und wirtschaftliche Verh\u00e4ltnisse u.a.) Aspekte in Betracht (vgl. GRUNWALD 1979, S. 16ff.). &nbsp;<\/p>\n<p>Die einzelnen Symptomkomponenten der SEV im Detail:<\/p>\n<p><b><i>Eingeschr\u00e4nkter Wortschatz\/Sprachverst\u00e4ndnisst\u00f6rung<\/i><\/b><\/p>\n<p>Der Wortschatz des sprachentwicklungsverz\u00f6gerten Kindes kann im Vergleich zu anderen Kindern seiner Altersgruppe zu klein sein. Es kann viele Dinge nicht benennen, die es bereits kennt. Zur Kommunikation verwendet es deshalb h\u00e4ufig hinweisende Ausdr\u00fccke (\u201edas da\u201c) oder es benutzt f\u00fcr unterschiedliche Dinge denselben Begriff (z.B. \u201eHappa\u201c sowohl f\u00fcr \u201eL\u00f6ffel\u201c, als auch f\u00fcr \u201eKuchen\u201c und \u201eBrot\u201c) (vgl. WENDLANDT 1992, S. 40f.).<\/p>\n<p>Eine Sprachverst\u00e4ndnisst\u00f6rung zeigt sich darin, dass das Kind die Bedeutung von vielen W\u00f6rtern oder S\u00e4tzen nicht versteht, die sprachlich unauff\u00e4llige Kinder problemlos erfassen. Oft k\u00f6nnen sie sich jedoch im Alltag an der Mimik und Gestik des Gespr\u00e4chspartners orientieren und finden so heraus, was gemeint ist (Bsp.: Das Kind hat die T\u00fcr beim Hereinkommen offen gelassen. Die Mutter sagt: \u201eMach bitte die T\u00fcr zu!\u201c und deutet dabei auf die T\u00fcr oder schaut zu ihr hin.). Aufgrund dieser Tatsache bemerken Eltern die Sprachverst\u00e4ndnisschwierigkeiten ihres Kindes h\u00e4ufig nicht und geben bei Befragung durch die Logop\u00e4din an, ihr Kind habe ein altersgem\u00e4\u00dfes Sprachverst\u00e4ndnis. &nbsp;<\/p>\n<p>In der logop\u00e4dischen Therapie der SEV werden die Wortschatzerweiterung und die F\u00f6rderung des Sprachverst\u00e4ndnisses des Kindes in die \u00fcbrigen F\u00f6rderma\u00dfnahmen eingebettet, d.h. es findet kein \u201eVokabeltrainig\u201c statt. Zu beachten ist, dass eine Integration der aktiven und passiven Wortschatzerweiterung in den situativen Kontext vorgenommen werden muss, indem ein Gegenstand oder ein emotional ansprechendes Erlebnis mit dem Begriff verbunden und im handelnden Umgang verinnerlicht wird. Des weiteren sollten Begriffe in syntaktisch-morphologische Strukturen eingebettet werden, d.h. neue W\u00f6rter sollten in ihrer \u201enat\u00fcrlichen Umgebung\u201c, dem Satz, eingef\u00fchrt und benutzt werden. Insgesamt steht also bei der expressiven und rezeptiven Wortschatzerweiterung nicht die echoartige Imitation des Vor- und Nachsprechens im Vordergrund, sondern das gemeinsame Handeln von Kind und Therapeut im kommunikativen Kontext (vgl. GROHNFELDT 1990, S. 87ff.). &nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Dyslalie<\/i><\/b><\/p>\n<p>Als Dyslalie wird eine St\u00f6rung der Artikulation bezeichnet, bei der einzelne Laute oder Lautverbindungen entweder vom Kind ganz weggelassen werden (Ellision: Sonne &gt;&nbsp;Onne), falsch gebildet werden (Distorsion: rot &gt;&nbsp;chot) oder durch andere ersetzt werden (Substitution: Gabel &gt;&nbsp;Dabel).<\/p>\n<p>Die Dyslalie kann im Rahmen einer SEV auftreten, sie kann aber auch als isoliertes Symptom vorkommen (h\u00e4ufig z.B. in Form des \u201eLispelns\u201c, dem Sigmatismus), wobei Lautbildungsfehler bis zum Ende des vierten Lebensjahres nicht als pathologisch angesehen werden. Der Therapiebeginn sollte daher zwischen dem vierten und 6. Lebensjahr des Kindes liegen, denn danach erlischt die spontane R\u00fcckbildungstendenz der St\u00f6rung fast vollst\u00e4ndig. &nbsp;<\/p>\n<p>Quantitativ kann die Dyslalie eingeteilt werden in die<\/p>\n<ul>\n<li><b>partielle Dyslalie:<\/b>&nbsp;einzelne bis wenige Laute (ca. ein bis 3) sind betroffen; die Sprache insgesamt ist gut verst\u00e4ndlich,<\/li>\n<li><b>multiple Dyslalie:<\/b>&nbsp;eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Lauten (ca. vier bis 6) ist betroffen; die Verst\u00e4ndlichkeit der Sprache ist st\u00e4rker eingeschr\u00e4nkt,<\/li>\n<li><b>universelle Dyslalie:<\/b>&nbsp;nur wenige Laute werden korrekt artikuliert, wodurch die Sprache schwer verst\u00e4ndlich ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In qualitativer Hinsicht wird die&nbsp;<b>Mogilalie<\/b>&nbsp;(der Laut fehlt, z.B. Asigmatismus: ein &nbsp;Zischlaut wird nicht gebildet) von der&nbsp;<b>Paralalie<\/b>&nbsp;(der Laut wird durch einen anderen ersetzt) unterschieden. Bei der Paralalie werden gem\u00e4\u00df der Jakobsonschen Regel entwicklungsphonetisch sp\u00e4tere Laute (z.B. \/k\/, \/g\/, \/f\/, \/w\/, \/ch\/, \/s\/, \/sch\/, \/r\/) durch fr\u00fchere ersetzt (z.B. \/p\/, \/b\/, \/t\/, \/m\/, \/n\/, \/l\/, \/d\/). Parakappazismus bedeutet demnach, dass das Kind anstelle des \/k\/ einen anderen Laut artikuliert.<\/p>\n<p>Am h\u00e4ufigsten sind die Zischlaute von der Sprachst\u00f6rung betroffen (\/s\/, \/sch\/, \/ch1\/) sowie die Laute der dritten Artikulationszone (\/g\/, \/k\/, \/j\/, \/ch2\/, Gaumen-\/r\/); am seltensten sind die Laute der ersten Artikulationszone (\/b\/, \/w\/, \/p\/, \/f\/, \/d\/, \/t\/, \/n\/) gest\u00f6rt (Einteilungen und H\u00e4ufigkeiten nach WIRTH 1983, S. 223ff.). &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Der Lautbildungsst\u00f6rung liegt h\u00e4ufig eine ungen\u00fcgende Wahrnehmungs- und Differenzierungsleistung zugrunde. Handelt es sich um eine kin\u00e4sthetische Differenzierungsschw\u00e4che, so ist die Feinmotorik von Lippen und Zunge eingeschr\u00e4nkt und das taktile Empfinden im Mundraum (z.B. hinsichtlich der Position der Zunge) ist herabgesetzt (<b>&nbsp;motorische Dyslalie<\/b>). Das Kind kann also seinen Aussprachefehler aus motorischen Gr\u00fcnden nicht selbst\u00e4ndig korrigieren. Eine&nbsp;<b>sensorische Dyslalie<\/b>&nbsp;liegt vor, wenn das Kind eine mangelhafte auditive Wahrnehmung, Verarbeitung und Merkf\u00e4higkeit von sprachlichen Lauten aufweist. Das Kind kann in diesem Fall seinen eigenen Artikulationsfehler nicht wahrnehmen, obwohl seine H\u00f6rf\u00e4higkeit normal ausgepr\u00e4gt ist. Beide Formen der Dyslalie k\u00f6nnen kombiniert auftreten und es ist nicht immer eindeutig feststellbar, welchem Dyslalietyp das Kind zuzuordnen ist (vgl. BECKER &amp; BECKER 1993, S. 261f.). Daher wird in der Therapie viel Wert gelegt auf eine allgemeine Sensibilisierung der auditiven und kin\u00e4sthetischen Perzeption. Zum einen wird die Aufmerksamkeit des Kindes auf Geh\u00f6rtes gerichtet, die Unterscheidungsf\u00e4higkeit von Ger\u00e4uschen und Sprachlauten geschult und die Merkf\u00e4higkeit trainiert. Dazu stehen verschiedenste \u00dcbungen und Materialien zur Verf\u00fcgung. Zum anderen ist die F\u00f6rderung der Bewegung und Wahrnehmung, insbesondere der K\u00f6rperteile, die f\u00fcr das Sprechen ben\u00f6tigt werden, Bestandteil einer Sprachtherapie. Dies k\u00f6nnen unterschiedliche spielerische Bewegungs\u00fcbungen im Gesichts-Mundbereich sowie allgemeine Schmeck-, Riech- und Tastspiele sein. Sie verbessern die Voraussetzungen f\u00fcr die korrekte Lautbildung, indem das Kind ein sichereres Gesp\u00fcr beispielsweise f\u00fcr die Zungenlage entwickelt und damit zielgerichtete Bewegungen ausf\u00fchren lernt.<\/p>\n<p>Zudem werden nach verschiedenen Kriterien die von der Dyslalie betroffenen Sprachlaute einzeln ausgew\u00e4hlt, die f\u00fcr eine Weile im Mittelpunkt der Sprachtherapie stehen werden. Je nach Schwerpunkt der St\u00f6rung geht es dann um die gezielte Anbahnung dieser Laute, ein Training auf Laut-, Wort- und Satzebene, bis schlie\u00dflich die Anwendung in der Spontansprache des Kindes ge\u00fcbt wird. Spielerisch wird dem Kind die bedeutungsunterscheidende Funktion der Laute vermittelt. Dies erfolgt \u00fcber sogenannte Minimalpaare, d.h. Wortpaare wie z.B. Tasse \u2013 Kasse, die sich nur in einem Laut unterscheiden, dadurch aber bereits eine v\u00f6llig andere Bedeutung erhalten. Auch die Erweiterung des Wortschatzes flie\u00dft in jeden sprachlichen Austausch mit dem Kind ein. Zu beachten ist, dass die konkrete Besch\u00e4ftigung mit dem Sprachlaut f\u00fcr ein Kind eine abstrakte und langweilige Angelegenheit ist. Daher muss die Arbeit am einzelnen Laut stets in praktische Handlungen und Spiele eingebunden werden, die das Kind motivieren und ihm Freude bereiten (vgl. z.B. BECKER &amp; BECKER 1993, S. 259ff.). &nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Dysgrammatismus<\/i><\/b><\/p>\n<p>Als Dysgrammatismus wird eine zeitliche (Stehenbleiben auf einem fr\u00fcheren Entwicklungsstand) oder qualitative Abweichung (es treten grammatische Strukturen auf, die in der normalen Entwicklung des grammatischen Regelsystems nicht vorkommen) der grammatischen Satz- und Wortbildung bezeichnet. Die Sprache des dysgrammatischen Kindes ist gekennzeichnet durch<\/p>\n<ul>\n<li>Auslassungen von W\u00f6rtern oder ganzen Satzteilen, die nicht mehr seinem Alter entsprechen, z.B. \u201eTimo Hause\u201c, \u201eMama Ball\u201c,<\/li>\n<li>falsche Stellung der W\u00f6rter im Satz, z.B. \u201eHeute nach Hause gehen ich.\u201c,<\/li>\n<li>fehlende oder fehlerhafte Form von Worten, z.B. \u201eder M\u00e4dchen\u201c, \u201eich gehen, du machen\u201c, \u201eich bin gegangt\u201c (vgl. WENDLANDT 1992, S. 41).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dysgrammatische Beeintr\u00e4chtigungen lassen sich in drei Schweregrade einteilen:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Leichter Dysgrammatismus<\/b>: Das Kind kann kurze S\u00e4tze richtig nachsprechen. Seine Sprache ist noch gut verst\u00e4ndlich, wirkt aber kleinkindhaft. H\u00e4ufig werden Artikel vertauscht, die Deklination und die Konjugation k\u00f6nnen fehlerhaft sein. L\u00e4ngere S\u00e4tze mit Nebens\u00e4tzen werden gar nicht oder regelwidrig gebildet (Bsp.: \u201eDie Ball ist rot.\u201c; \u201eIch essen eine Birne.\u201c; \u201eWenn ich hause kommen, ich Puppe spielen.\u201c). Im Rahmen einer SEV kommt haupts\u00e4chlich diese Form des Dysgrammatismus vor.<\/li>\n<li><b>Mittelschwerer Dysgrammatismus:<\/b>&nbsp;Auch das Nachsprechen von S\u00e4tzen ist dem betroffenen Kind nur begrenzt m\u00f6glich. Gebildete S\u00e4tze \u00fcberschreiten nur selten eine L\u00e4nge von f\u00fcnf W\u00f6rtern. Die Sprache des Kindes ist f\u00fcr Fremde schwer verst\u00e4ndlich, da kaum grammatische Regeln beachtet werden k\u00f6nnen. Zu der falschen Satzbildung kommt die fehlerhafte Bildung von W\u00f6rtern hinzu (Bsp.: \u201eGeter Bursag haben. Viele Schenke haben.\u201c &gt;&gt;&nbsp;\u201eGestern habe ich Geburtstag gehabt. Ich habe viele Geschenke bekommen.\u201d)<\/li>\n<li><b>Schwerer Dysgrammatismus:<\/b>&nbsp;Das Nachsprechen von S\u00e4tzen ist dem betroffenen Kind gar nicht m\u00f6glich. Es spricht ausschlie\u00dflich in Ein- oder Zwei-Wort-\u00c4u\u00dferungen. Auch einzelne Worte sind sehr verst\u00fcmmelt, so dass die Sprache f\u00fcr Fremde sehr schwer verst\u00e4ndlich ist (Bsp.: \u201eBorta e. Feu auch.\u201c &gt;&gt;&nbsp;\u201eIch habe Geburtstag gehabt. Mein Freund war auch da.\u201d) (vgl. GRUNWALD 1979, S. 32).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie in der Dyslalietherapie hat auch in der Therapie des Dysgrammatismus die F\u00f6rderung der Wahrnehmung einen hohen Stellenwert, denn der Ansto\u00df zur Weiterentwicklung der grammatischen Strukturen entsteht \u00fcber das Feststellen einer Nicht\u00fcbereinstimmung der eigenen Sprachproduktion mit jener der Umwelt. GROHNFELDT meint dazu, dass \u201e[\u2026] sich das therapeutische Vorgehen zum einen auf die impressiven Basisfunktionen der Sprache richten sollte und erst dann auf die Sprache selbst. Eine ausschlie\u00dfliche Arbeit am sprachpathologischen Symptom ist besonders in diesem Fall [dem Dysgrammatismus] wenig erfolgversprechend.\u201c (GROHNFELDT 1990, S. 94; Einf\u00fcgung: M.L.)<\/p>\n<p>In der Therapie sollen au\u00dferdem sprachanregende Situationen geschaffen werden, die bestimmte \u00c4u\u00dferungen geradezu provozieren, z.B. Rollen- oder Handpuppenspiele, Dialoge am Telefon oder ein Reporterspiel. Spielerische Sprachverst\u00e4ndnis- (z.B. in Form von Aufforderungen: \u201eLeg den L\u00f6ffel auf den Teller.\u201c) und Sprachged\u00e4chtnis\u00fcbungen sowie rhythmisch-melodische \u00dcbungen sollen das Kind f\u00fcr sprachliche Strukturen sensibilisieren. GROHNFELDT veranschaulicht in seinem Buch viele M\u00f6glichkeiten der therapeutischen Arbeit mit Bildkarten u.\u00e4.(vgl. GROHNFELDT 1990, S. 96ff.).<\/p>\n<p><b>Literaturnachweis:<\/b><br \/>\nBECKER, K. &amp; BECKER, R. (Hrsg.) (1993): Rehabilitative Spracherziehung. \u2013 Berlin.<br \/>\nGRIMM, H. (1998): Spezifische St\u00f6rung der Sprachentwicklung, in: Oerter, Rolf &amp; Montada, Leo: Entwicklungspsychologie. \u2013 Weinheim.&nbsp;<br \/>\nGROHNFELDT, M. (1990): Grundlagen der Therapie bei sprachentwicklungsgest\u00f6rten Kindern. \u2013 Berlin.&nbsp;<br \/>\nGRUNWALD, A. (1979): Sprachtherapie. Praktische Anleitungen zur Diagnose und Therapie sprachgest\u00f6rter und entwicklungsbehinderter Kinder. \u2013 Hamburg.<br \/>\nWENDLANDT, W. (1992): Sprachst\u00f6rungen im Kindesalter. Materialien zur Fr\u00fcherkennung und Beratung. Stuttgart.<br \/>\nWIRTH, G. (1983): Sprachst\u00f6rungen, Sprechst\u00f6rungen, kindliche H\u00f6rst\u00f6rungen. Lehrbuch f\u00fcr \u00c4rzte, Logop\u00e4den und Sprachheilp\u00e4dagogen. \u2013 K\u00f6ln.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #a0a046;\"><strong>Alalie<\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Das Kind h\u00f6rt normal, ist kognitiv altersentsprechend entwickelt, hat keine motorischen oder sozialemotionalen Beeintr\u00e4chtigungen \u2013 aber die Sprachentwicklung bleibt bis zum dritten Lebensjahr aus, das Kind spricht nur 2-3 W\u00f6rter oder gebraucht immer nur dieselben stereotypen Lautgebilde. Extremform der Sprachentwicklungsst\u00f6rung.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #a0a046;\"><strong>Poltern<\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Poltern ist eine St\u00f6rung des Sprechablaufs, die gekennzeichnet ist durch ein \u00fcberhastetes, unregelm\u00e4\u00dfiges Sprechtempo sowie eine verwaschene, undeutliche Aussprache.<br \/>\nDie Symptome im einzelnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kontaminationen (Verschmelzungen, Ineinanderziehen von Lauten und W\u00f6rtern)<\/li>\n<li>Elisionen (Auslassungen von Wortendungen oder Lauten in W\u00f6rtern)<\/li>\n<li>Tachylalie (Beschleunigung innerhalb l\u00e4ngerer W\u00f6rter oder S\u00e4tze)<\/li>\n<li>Umstellungen der Lautabfolge in W\u00f6rtern<\/li>\n<li>Wiederholungen von Satzteilen oder W\u00f6rtern ohne krampfartige Erscheinungen oder Angst, Abbruch von Aussagen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die St\u00f6rung liegt nicht im Sprechvorgang wie beim Stottern, sondern in der gedanklichen Vorbereitung der Aussagen in Form eines fehlenden Satzkonzeptes. Eine sprachliche Gestaltungsschw\u00e4che liegt zugrunde, die eng mit Schwierigkeiten, Handlungsabl\u00e4ufe in einer bestimmten Reihenfolge auszuf\u00fchren, verkn\u00fcpft ist. Die Probleme mit der Wahrnehmung zeitlicher Abfolgen kann sich auf andere Bereiche neben der Sprache ausweiten. Oft liegen auch weitere Spachst\u00f6rungen vor, wie Dysgrammatismus oder Dyslalie.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\"><strong><a name=\"literatur\"><\/a>5. Literatur<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Es folgt eine Liste der Texte, die ich zurPr\u00fcfungsvorbereitung nutze und bearbeite. Rechts findet sich jeweils ein kleiner Kommentar zu den Inhalten der B\u00fccher und manchmal eine pers\u00f6nliche \u201dN\u00fctzlichkeitsbewertung\u201d.<\/p>\n<div class=\"wp_box_gruen\">\n<table width=\"98%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" bgcolor=\"#A0A046\" width=\"552\"><span style=\"color: white; font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Literatur:<\/b><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"269\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Becker, P. &amp; R. (Hrsg.):<\/b><\/span>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><i>Rehabilitative Spracherziehung.<\/i>&nbsp;Berlin 1993.<\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"271\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">Sehr detaillierte Darstellung der Sprachf\u00f6rderung und Spracherziehung bei&nbsp;unterschiedlichen St\u00f6rungsbildern (z.B. f\u00fcr h\u00f6r- und sehgesch\u00e4digte Kinder, autistische, mutistische und geistig behinderte Kinder) sowie viele Einzelheiten \u00fcber die normale Sprachentwicklung; zahlreiche Tabellen und Ausklappseiten; besonders geeignet f\u00fcr Studenten, Logop\u00e4diesch\u00fcler etc.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"269\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Braun, O.:<\/b><\/span>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><i>Sprachst\u00f6rungen bei Kindern und Jugendlichen.<\/i>&nbsp;Stuttgart 2002.<\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"271\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">sehr wissenschaftlich und ausf\u00fchrlich<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"269\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Fendrich, B.:<\/b><\/span>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><i>Sprachauff\u00e4lligkeiten im Vorschulalter.<\/i>&nbsp;M\u00fcnchen 2000.<\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"271\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"269\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Schoor, U.:<\/b><\/span>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><i>Mutismus &#8211; eine Kommunikationsbehinderung der M\u00e4dchen?<\/i>&nbsp;in: Die Sprachheilarbeit 40, 4 (1995), S. 215-227.<\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"271\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"269\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Wendlandt, W.:<\/b><\/span>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><i>Sprachst\u00f6rungen im Kindesalter.<\/i>&nbsp;Stuttgart 2000.<\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"271\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">Ein \u00dcberblicksbuch zum Thema Kinder und Sprache; sehr kurz und knapp gehalten, auch f\u00fcr Eltern geeignet; mit vielen Vorschl\u00e4gen zur Weitervermittlung des Wissens durch Fachleute an Eltern, Erzieher und Studenten. Wer genaueres \u00fcber einzelne Sprachst\u00f6rungen oder die Hintergr\u00fcnde der Sprachentwicklung wissen m\u00f6chte, braucht auf jeden Fall weitere Literatur.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"269\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><b>Wirth, W.:<\/b><\/span>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><i>Sprachst\u00f6rungen, Sprechst\u00f6rungen, kindliche H\u00f6rst\u00f6rungen.<\/i>&nbsp;K\u00f6ln 1983.<\/span><\/td>\n<td align=\"left\" valign=\"top\" width=\"271\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">Ein nicht-didaktisches Lehrbuch \ud83d\ude09 Alle denkbaren Informationen \u00fcber Sprachst\u00f6rungen und Co., aber in sehr gestrafftem, medizinischem Stil<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h3><span style=\"color: #a0a046;\"><strong><a name=\"fragen\"><\/a>6. Pr\u00fcfungsfragen<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Derfolgende Text basiertausschlie\u00dflich auf meinen eigenen Erfahrungen, die ich in meiner Pr\u00fcfung zum Thema der Sprachentwicklung und Sprachst\u00f6rungen gemacht habe. Es werden also keine allgemeing\u00fcltigen Aussagen \u00fcber die Pr\u00fcferin, ihre Notengebung oder ihre Pr\u00fcfungsfragen getroffen! Pr\u00fcfungen laufen bei jedem anders ab und werden unterschiedlich empfunden. Auch der Pr\u00fcfer ist keine \u201cfeste Gr\u00f6\u00dfe\u201d, die in jeder Pr\u00fcfung zu einem bestimmten&nbsp;Thema dieselben Fragen stellt oder sich gleich verh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Diese Pr\u00fcfung lief&nbsp;sehr angenehm ab. Ich war gut vorbereitet, weil ich mich mit der Kindersprache zur Pr\u00fcfung nicht das erste Mal besch\u00e4ftigt habe, sondern mich schon l\u00e4nger etwas auskannte. Daher war es auch nicht so schlimm oder schockierend f\u00fcr mich, als dann doch einige Fragen kamen, die laut meiner Gliederung nicht zu erwarten gewesen w\u00e4ren. Insgesamt war der Schwierigkeitsgrad auf einem mittleren Niveau, d.h., es wurde nicht alles genau so oder in der Reihenfolge gefragt, wie es auf der Gliederung stand und es waren einige \u00fcberraschendere Aspekte dabei, f\u00fcr deren Beantwortung ich erstmal ein bisschen \u00fcberlegen musste, daf\u00fcr aber gen\u00fcgten meistens relativ kurze, \u00fcberblicksartige Antworten, es wurde also nicht in einzelnen Gebieten \u201cherumgestochert\u201d, sondern von jedem Gliederungspunkt etwas angesprochen. Die Atmosph\u00e4re war sehr positiv, was auf jeden Fall hilft&nbsp;?<\/p>\n<p><b>Fragen + Themen:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Ablauf der Sprachentwicklung relativ ausf\u00fchrlich darstellen \u2013 letztendlich wurde dann aber doch nach einigen Phasen quergefragt, weil ich allein dar\u00fcber sonst stundenlang geredet h\u00e4tte&nbsp;?&nbsp;Bedeutsam: erste W\u00f6rter (=Substantive, konkret etc.) Wortschatzentwicklung, Ein- bis Mehrwort\u00e4u\u00dferungen bis zum Zeitpunkt der ersten kompletten S\u00e4tze\u2026)<\/li>\n<li>Aussage des Sprachbaumes, Verwendungsm\u00f6glichkeiten in der Fortbildungsarbeit (Symbol f\u00fcr Ablauf der Sprach- und Gesamtentwicklung, was kann man noch ablesen, geeignet zur Vermittlung von Grundkenntnissen \u00fcber Zusammenh\u00e4nge in der Entwicklung\u2026)<\/li>\n<li>kleiner (ungeplanter) Exkurs zum Thema Kinder und Schwerh\u00f6rigkeit \u2013 was passiert, wenn Kinder nicht h\u00f6ren k\u00f6nnen, was kann man dagegen machen\u2026<\/li>\n<li>was kann passieren, wenn Kinder nicht auf allen Frequenzen richtig h\u00f6ren k\u00f6nnen, welche St\u00f6rung tritt auf (= Dyslalie, Diskriminationsschw\u00e4che, Auswirkungen, St\u00f6rungsbild beschreiben)<\/li>\n<li>welche Auff\u00e4lligkeiten k\u00f6nnen in Sprachentwicklung auftreten, die Eltern beunruhigen k\u00f6nnten (= altersgem\u00e4\u00dfe Sprechunfl\u00fcssigkeiten, die wie Stottern wirken, aber normal sind und sich vom Stottern anhand bestimmter Merkmale zuverl\u00e4ssig unterscheiden lassen; Unterscheidungsm\u00f6glichkeiten nennen; wahrscheinlich h\u00e4tte man hier noch die physiologische Dyslalie und den physiologischen Dysgrammatismus nennen k\u00f6nnen, was mir aber in der Pr\u00fcfungssituation nicht eingefallen ist \ud83d\ude09 )<\/li>\n<li>Alalie<\/li>\n<li>Ursachen<\/li>\n<li>St\u00f6rungen des Sprechablaufs (= Stottern und Poltern erkl\u00e4ren, Unterschiede)<\/li>\n<li>Kinder, die gar nicht sprechen: Unterschied Alalie und Mutismus (= Sprache nicht erlernen k\u00f6nnen\/ nicht erlernt haben&nbsp;vs. psychische Blockade bei erhaltener Sprachf\u00e4higkeit), H\u00e4ufigkeit Mutismus<\/li>\n<li>p\u00e4dagogische Interventionsm\u00f6glichkeiten (einige Vorschl\u00e4ge machen, wie sich Eltern, Lehrer, Erzieher im Umgang mit Kleinkindern, bzw. sprachentwicklungsgest\u00f6rten oder stotternden Kindern sprachlich am besten verhalten k\u00f6nnen, Bedeutung der Sprechfreude ansprechen)<\/li>\n<li>Vorstellung einer \u00dcbung aus dem \u201cWendlandt\u201d zum erfahrungsgest\u00fctzten Lernen von Fachwissen, was bringt das, wie finde ich das\u2026<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00fcfungsfach: Kleinkindp\u00e4dagogik Pr\u00fcfungsart: m\u00fcndliche Diplompr\u00fcfung (2004) Benotung: 1,0 Inhalte dieser Seite Gliederung Sprachentwicklung im Kontext der Gesamtentwicklung \u00dcbersicht Sprachentwicklung Sprachst\u00f6rungen Literatur Pr\u00fcfungsfragen Meine m\u00fcndliche Diplompr\u00fcfung im Fach Kleinkindp\u00e4dagogik habe ich zum Thema Sprachentwicklung und Sprachst\u00f6rungen im Kindesalter abgelegt. Auf dieser Seite sind neben der Gliederung relative knappe \u00dcbersichten zur Sprachentwicklung in den ersten 6 Jahren &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/sprachentwicklung-und-stoerungen\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/367"}],"collection":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=367"}],"version-history":[{"count":51,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/367\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2328,"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/367\/revisions\/2328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/knetfeder.de\/kkpwp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}